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Restaurant-Kritiken Berlin

Bandol sur Mer

Bandol sur mer (Juli 2017)

"Trotz minimale Kritikpunkte fanden wir ein Abend in Bandol sehr wohltuend. Das Essen war sehr lecker und  harmonisch. Die Weine waren ein Genuss. Die nette Sommelière sehr leidenschaftlich und mit gutem Wissen ausgestattet, ohne oberlehrerhaft zu wirken. Das Gesamtbild unprätentiös, französisch-großstädtisch und locker, mit einer hervorragenden Küche und sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis. Noch dazu etwas vom Leben auf der Torstraße zur späten Stunde mitzukriegen war höchst amüsant. Wir beide fühlten uns ausgesprochen wohl, das war für uns seit langem ein richtig perfekter Abend. So ein Restaurant wünscht man sich in der Nachbarschaft. Schade, dass Berlin so weit von uns entfernt ist!"

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CODA Dessertbar

CODA Dessertbar (August 2017)

"Das Menü in der CODA Bar ist natürlich nicht mit dem eines normalen Restaurants vergleichbar. Es ist auch keine Ansammlung von Desserts. Am ehesten erinnert noch die Texturgestaltung der Gerichte an Desserts. René Frank hat eine eigene Art Gerichte kreiert. Sie sind keine wirklichen Desserts, aber auch keine klassisch gekochten Gerichte. Die Kombinationen mit den Mix-Getränken ist bemerkenswert gelungen und hilft, den Eindruck von Süße und Dessertcharakter zu verwischen.
Das Menü macht einfach Spaß, die Gerichte sind so präzise konstruiert, wie man es in einem Zwei- oder Drei-Sternerestaurant erwarten darf und aromatisch auch genauso spannend. Ich kann den Besuch der CODA Dessertbar jedenfalls sehr empfehlen." Mehr >>

Cookies Cream

Cookies Cream (Februar 2018)

"Die Kreationen von Stephan Hentschel haben mich an diesem Abend vollends überzeugt. Hentschel und sein Team sind überaus ideenreich und präsentieren eine anspruchsvolle, gehobene und zeitgemäße vegetarische Küche, reich an Aromen und Geschmack und, was mir besonders gut gefallen hat, jenseits von Risotto und Pasta. Das Gemüse und die Kräuter werden wie in einer Fleischküche behandelt und verarbeitet. Es wird gegrillt, geschmort, gebeizt und soll sogar manchmal auch im Salzteig gegart werden. Hinzu kommt ein Spiel mit Farben, Formen und Texturen. Die Auszeichnung mit einem Michelinstern ist mehr als berechtigt, zeigt aber auch, dass der rote Restaurantführer auf der Höhe der Zeit angekommen ist. Der Stern für Cookies Cream bedeutet insgesamt einen großen Schritt für die vegetarische Bewegung."

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Cordobar

Corodbar (April 2018)

"Es war ein schöner Abend in der „Cordobar“. Das Ambiente ist unkonventionell, das Publikum international, der Service freundlich und hilfsbereit. Das Essen ist für eine Begleitung zum Wein in Ordnung, aber nicht weltbewegend. Die Hauptrolle spielt hier definitiv der Wein. Der allerdings ist eher hochpreisig angesiedelt. Das muss aber vielleicht auch so sein, wenn einige Teilhaber und Angestellte in dieser Bar nahe der Hackeschen Höfe auch etwas verdienen wollen. Es gibt scheinbar genug zahlungskräftiges Publikum, das hier bereit ist, diese Preise zu bezahlen. Ob ich es ein weiteres Mal bereit bin, muss ich noch überlegen."

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einsunternull

einsunternull (Juli 2017)

"Einerseits fanden wir das Ambiente, den Service und die Freundlichkeit- top! Anderseits nur zwei Gänge aus fünf fanden wir wirklich richtig gut. Diese allgegenwärtige Bitterkeit fanden wir zu dominant und zu viel. Vielleicht war es einfach doch keine richtige Wahl, jedenfalls für uns."

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Ernst

Ernst (Juli 2017)

"Was Dylan zusammen mit Spencer, David und Christoph auf die Beine stellt ist sehr beeindruckend. Es ist eine sehr pure und unverfälschte Küche, die durch sehr gutes Qualität der Produkte lebt, die reduzierte Zubereitungsmethoden sollen den reinen Geschmack nur unterstreichen, und fast immer gelingt das sehr gut. Das Team zeigt unglaubliches Engagement, Hingabe und Leidenschaft, Liebe zum Produkt und Respekt gegenüber den Produzenten." Mehr >>

Restaurant Facil

Restaurant Facil (April 2018)

" Ob die Gerichte etwas einfacher und weniger komplex konzipiert sind wie im großen Degustationsmenü, können wir nicht beurteilen. An diesem Donnerstag ist das Haus sehr gut besucht und, soweit ich das beurteilen kann, wurde an allen Tischen aus dem Lunch-Angebot gewählt. Die Desserts lassen aber erahnen, dass hier am Abend womöglich noch etwas filigraner gearbeitet wird. Aber auch so ist das Niveau, vor allem angesichts des aufgerufenen Preises, ganz erstaunlich und dieser Lunch sicherlich eine der angenehmsten und stilvollsten Möglichkeiten, in der Hauptstadt den Mittag zu verbringen. Daran hat auch der tadellose und ausnehmend freundliche Service seinen entscheidenden Anteil."

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Restaurant Facil (Mai 2016)

"Michael Kempf? Ich habe das Gefühl – ich sage das jetzt ganz ungeschützt – er steckt in einer kreativen Versuchsphase, der ein wenig die Richtung fehlt. Vielleicht hat er sich ein wenig müde gekocht und bräuchte eine ganz neue Herausforderung, ein eigenes Lokal etwa. Er ist noch jung und vor allem begabt genug, sich nochmals zu verändern und sich aus dem Korsett des Mandala Hotels zu befreien. Vorteile mag es haben, wenn man dort für die Küche verantwortlich ist, doch möglicherweise zu einem zu hohen Preis. Ich würde ihm den Mut zu einem Neustart jedenfalls sehr wünschen!"

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Restaurant Facil (August 2015)

"Alles in allem ein eher durchwachsener Abend, von dem ich mir mehr erhofft hatte. Tatsächlich habe ich so manches Lokal mit einem Stern schon zufriedener verlassen."

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Restaurant Facil (März 2014)

"Das Ambiente des Restaurant Facil ist modern und hell, die Räume sind komplett verglast - eine schöne städtische Oase. Wenn es sich ergibt, werden wir hier gerne wieder mal einkehren."

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Restaurant Facil (November 2013)

"Die Küche arbeitet in meinen Augen auf sehr hohem Niveau - für mich vergleichbar etwa mit Steffen Mezger im Münchner Atelier. Bei Köchen wie André Köthe, Denis Feix oder Michael Hoffmann sehe ich im Gesamteindruck eines Menüs allerdings einen eindeutigeren Konzeptrahmen, das Erlebnis dort war für mich runder, der Service deutlich "gastgewandter".

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Restaurant Facil (April 2013)

"Ein wirklich gelungener Abend, die Messlatte für meine kommenden Besuche im Vau, im Esszimmer des Adlon und bei Tim Raue ist schon mal ganz schön hoch gelegt worden. Ich kann mir noch nicht anmaßen zu beurteilen, ob diese Leistung für mehr als ein Stern reichen könnte. Ich kann aber sagen, dass es mir deutlich kreativer und innovativer erschien - bei gleicher Produktqualität – als letztens in der Zirbelstube des Colombi. Ausreißer nach unten gab es zumindest für meinen Geschmack keine, auch der Service zeigte sich bestens aufgelegt. Preislich war es übrigens aus meiner Sicht angemessen, ohne ein Schnäppchen zu sein. Die acht Gänge schlugen mit 152.- € zu Buche, insgesamt hat mich der Abend 210.- € gekostet, die ich aber als gut investiert empfand."

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Restaurant Facil (Mai 2012)

"Alle Gericht fein abgestimmt und gewürzt, aber das Ah! Erlebnis wie am Abend vorher im Margaux stellte sich nicht ein."

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Restaurant Facil (Februar 2011)

"Das wird mit Sicherheit nicht das letzte Mal gewesen sein, dass man mich im Facil gesehen hat, denn ich war mal wieder hellauf begeistert. Einzig meine Fehlentscheidung war mein eigenes Manko; eine Problem, das mir nicht selten begegnet."

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Restaurant Facil (November 2010)

"Hohe Kochkunst im Facil und auch wenn nicht jeder Gang ein Ausreißer nach oben war, war ich bei keinem Gang unzufrieden – im Gegenteil! Ich fühlte mich hier in jeder Hinsicht sehr gut aufgehoben (vorallem wenn ich diesen Tag mit meinem letzten Besuch von vor vier Wochen im Fischers Fritz vergleiche, würde ich Kempf höher, weil ideenreicher und besser abgeschmeckt einstufen wollen). Der zum Teil etwas schnippige Ton einer Servicekraft sollte wohl Berliner Stil sein, locker wirken – kam trotzdem anders an, na ja und auch das Servietten-in-den-Schoß-legen empfand ich auch als komplett daneben solcherlei Bevormundung hat mit Service nichts zu tun… das sei aber nur am Rande erwähnt. Ich komme sehr gerne wieder und ich hoffe in Kürze schon!"

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Restaurant Facil (November 2010)

"Der abschließende Rat ans „Facil“ (der mir selbst nicht als besserwisserisch ausgelegt werden möge): mehr Entspannung als Gedöns (siehe etwa die zu Beginn vom Service in den Schoß gelegte Serviette – zugleich eine Grenzüberschreitung ins Intime...), mehr Hedonismus denn Besserwisserei (siehe Herrn Voges’ kühle Arroganz bzw. die Überheblichkeit unserer männlichen Servicekraft, deren Namen uns leider unbekannt blieb) sowie eine noch peniblere Qualitätskontrolle am Pass könnten dazu beitragen, dieses Restaurant zur Nr. 1 mindestens in Berlin zu machen."

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Restaurant Facil (September 2010)

"Eine empfehlenswerte Adresse in Berlin. Kempf kocht auf sicherem Sterneniveau mit einigen „Ausreißern“ nach oben. Er sollte sich aber nach fast acht Jahren im Facil entscheiden, ob ihm das Erreichte genügt, oder ob er mehr will. Will er mehr, dann müssen die „Ausreißer“ Standard werden!"

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Restaurant Facil (Dezember 2009)

"Für mich eine etwas wechselhafte kreative Qualität der Gänge, kein Ausfall, aber nicht alles bleibt als etwas Besonderes im Gedächtnis, also das, was man bei den Bewertungen der Führer in dieser Kategorie erwarten darf. Hinzu kommen für mich ein fair kalkulierter Menü- und noch fairer kalkulierte Weinpreise. Also: ein erfreulicher Mittag im winterkalten Berlin."

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Restaurant Frühsammers

Restaurant Frühsammers (Mai 2018)

"Peter Frühsammers Weinbegleitung wurde an verschiedenen Stellen immer sehr gelobt, weshalb auch wir uns entschlossen haben, gar nicht erst einen Blick in die Weinkarte zu werfen, sondern uns gleich ganz in seine Hände zu begeben. Am Ende hat uns die Auswahl nicht völlig überzeugt. Die Weißweine waren überwiegend einfacherer Natur, insgesamt eher frisch und im Edelstahl ausgebaut. Hier hätte ich mir durchaus zum Rochen zum Beispiel etwas Kräftigeres gewünscht. Der Rosso di Montalcino zum Hauptgang war in Ordnung, aber auch da hätte ich mir persönlich vielleicht etwas kantigeres und weniger gefälliges gewünscht.
Und irgendwie charakterisiert das den Abend ganz gut. In der Grunewalder Villa war es nett und gefällig. Das Essen von Sonja Frühsammer war sorgfältig zubereitet und eher subtil, denn laut komponiert. Aber unterm Strich blieb es auch ein wenig mainstreamig. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir mal ein lautes Ausrufezeichen gewünscht, sei es beim Essen oder beim Wein.
Als wir wieder in der Innenstadt sind, bin ich fast froh über den Lärm und die Hektik des Molochs Berlin. Grunewald ist mir doch zu ruhig."

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Restaurant Frühsammers (Dezember 2013)

" 17 Gault Millau Punkte - das setzt hohe Erwartungen. Daran gemessen hat das Frühsommers für uns zwar das eine oder andere Spiel oder den einen oder anderen Satz gewonnen. Jedoch nicht das Match im Vergleich zu anderen 16- oder 17-Punktern in Berlin. Gute Produktqualität, klare Aromen, Reduktion auf das Wesentliche, das sind einige unserer Eindrücke. Keine laut schreienden Effekte, keine Espumas hier und in Stickstoff gefrostete Kügelchen da, sonder einfach klassisch guter Geschmack. Dafür haben wir Sympathie.
Doch, so scheint es uns, es gibt andere Restaurants in Berlin mit ähnlichen Ratings, welche die Gerichte noch ein Stück überzeugender, noch aufwändiger komponiert im positiven Sinn auf den Teller bringen. Welche uns im Quervergleich noch mehr überzeugen."

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Restaurant Golvet

Restaurant GOLVET (Dezember 2017)

"Die Gerichte sind fein austariert, geschmacklich klar erkennbar, ohne übertriebene Schärfenoten, schmackhaft und aromatisch. Auf der Homepage des Restaurants wird eine „kompromisslos produktbezogene Küche abseits von kurzlebigen Trends oder Effekthascherei“ annonciert.
Klappern gehört halt zum Handwerk. Wobei Handwerk und Kreativität tatsächlich im oberen Berliner Einsternebereich liegen. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall."

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Restaurant Horvath

Horvath (Juli 2017)

"Sebastian Franks Küche setzt sich sehr stark mit Gemüse auseinander. Er zeigt es von oft ungewöhnlicher Seite und ungewöhnlichen Kombinationen. Die klar erkennbaren österreichischen Wurzeln und Anleihen an die traditionelle Küche und ihre Geschmacksbilder gibt seinen Kombinationen einen zusätzlichen Reiz."

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Industry Standard

Industry Standard, Berlin (Juni 2015)

"Die Gerichte waren alle optisch sehr ansprechend serviert. Die Produktqualität ist sehr gut und handwerklich sehr gut umgesetzt. Durch die offene Küche kann man die Zubereitung der Gerichte genau verfolgen. Der Bedienung ist freundlich, wir haben uns gut beraten gefühlt und es gibt sowohl deutsche, englische und französisch sprechende Mitarbeiter. In einer geselligen Runde genießt man den doch etwas langsameren Service." Mehr >>

Joynes Kitchen

Joynes Kitchen (Dezember 2017)

"Sie kennen das doch bestimmt auch. Man denkt an nichts Besonderes und plötzlich wird man positiv überrascht. Ein gemütlicher Abend mit netten Gesprächen wird zu einem unerwarteten Gourmeterlebnis. Das verschlafene westliche Ende der Mommsenstraße verwandelte sich in ein kleines Pariser Restaurant.
Anthony Joynes begeisterte uns mit Qualität und Individualität. Mehr als solides Handwerk und viel Geschick bei der Zusammenstellung von Aromen und Geschmacksbildern, mehr braucht es eigentlich nicht." Mehr >>

Restaurant Khwan

Restaurant Khwan (August 2017)

"Wer sich einmal an den aktuellen internationalen „Puls der Foodie-Szene“ Berlins bewegen will soll sich hierdurch explizit angesprochen fühlen. Ich empfehle es dann aber vorwiegend bei den Fleischgerichten zu belassen und etwas Toleranz für intensivere Geschmacksbilder in Richtung süß / sauer / scharf mitzubringen. Nicht zuletzt muss man sich natürlich auf das Areal und Publikum einlassen, welches es wohl mit der Speerspitze der Hipster-Bewegung aufnehmen will." Mehr >>

Restaurant Lode & Stijn

Restaurant Lode & Stijn (Januar 2018)

"Das Lode & Stijn (der Name entspricht den beiden holländischen Inhabern von denen einer in der Küche steht und der andere den Wein ausschenkt) kocht einen ansprechenden Stil, der fast schon etwas brav ausfällt (u.a. Rindertartar mit Toast, Ente mit einer Honig-Glasur, Hähnchenfilet mit Sellerie) und einen Liebhaber klassischerer Küche wie mich positiv stimmt. " Mehr >>

Restaurant Lorenz Adlon Esszimmer

Restaurant Lorenz Adlon Esszimmer (Mai 2018)

"Stilistisch fällt es mir schwer, Hendrik Ottos Küche einzuordnen. Aber irgendwie machte der Abend auch den Eindruck, als wolle sich Otto bewusst einer Schublade entziehen. Sehr reduzierte und teilweise sogar minimalistische Gerichte wechselten sich ab mit detailverliebten und vielschichtigeren Gängen. Etwas Show durfte zwischendurch auch sein, aber die hielt sich erfreulich in Grenzen. Alles in allem war dies ein fabelhafter Abend, bei dem der Service auch dazu beigetragen hat, dass man zwischendurch immer mal wieder vergessen hat, in welchem geschichtsträchtigen Haus man sich gerade befindet. Natürlich ist ein Abend hier nicht in der Schnapperabteilung zu bekommen. Aber was man geboten bekommt, ist sein Geld mehr als wert.

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Restaurant Lorenz Adlon Esszimmer (August 2017)

"Ein fantastischer Abend! Für Berlin sehe ich nach meinen bisherigen Besuchen nunmehr das Lorenz Adlon Esszimmer im Gesamterlebnis an der Spitze vor dem Fischers Fritz und Tim Raue. Mehrfach beweist Hendrik Otto an diesem Abend, dass die Ambitionen auf 3 Sterne nicht unbegründet sind – wenn er es schafft seine Stärken, insbesondere die klare rote Linie eines kreativen Ausbaus der klassischen Küche, weiter zu kanalisieren sehe ich den weiteren Weg nach oben vorgegeben."

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Restaurant Lorenz Adlon Esszimmer (Dezember 2016)

"Hendrik Otto versteht es, der modernisierten Klassik eine eigene Facette hinzuzufügen: sein Thema ist der Einsatz von Schärfe. Manchmal ist es für mich die Intensität noch nicht optimal – wie zum Beispiel beim Sailbing. Auch erscheint es mir, als würde er sich hin und wieder auf sehr gute Kombinationen auf dem Teller zu verlassen. Stattdessen hatten einige Teller dann weitere Komponenten, die klare Linien – aus meiner Sicht - eher verwischt haben. Aber wen stören solche Details? Das Restaurant wird nicht nur von den in Berlin ja inzwischen vorhandenen Food-Touristen besucht. Es gibt dort auch ein Publikum, dass eher im Mainstream abgeholt werden will. Daher wären Provokationen und zu forcierte Ideen sicher nicht das Richtige. Aber einige Gänge, wie die Auster und die Kartoffel haben gezeigt, dass es möglich ist, beide Ansprüche gut zu verbinden. Wenn dies über ein gesamtes Menü gelingt, dann kommt das gewisse Etwas hinzu, das diesem Menü in voller Länge noch fehlte."

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Restaurant Lorenz Adlon Esszimmer (Juni 2014)

"Das Menü war insgesamt auf einem hohen und vor allem sehr gleichmäßigen Niveau. Es gab aus meiner Sicht keine wirklichen Schwächen. Die Schärfe, die sich praktisch durch alle Gänge zog, gab dem Menü eine gewisse Markanz. Viele Blogger- und Forums-Berichte haben das Lorenz Adlon auf dem Weg zum dritten Stern gehen, der Gusto gibt bereits die Höchstnote von zehn Pfannen. Die Fähigkeit dazu will ich nicht in Abrede stellen. Aber im Moment erschiene mir eine weitere Heraufstufung einen Tick zu hoch gegriffen. Denn einen wirklichen Höhepunkt, gar einen denkwürdigen Moment habe ich nicht erlebt. Sicher lässt der Einsatz der Schärfe dieses Menü Hendrik Otto aus der Masse der „Modernisierte Klassik“-Köche hervor stechen, aber mir scheint, dass das Ganze noch etwas reifen muss, bis es zu Großem wird."

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Restaurant Lorenz Adlon Esszimmer (März 2014)

"Die Küche von Hendrik Otto basiert auf einem starken klassischen Fundament. In den Details ist sie konsequent modernisiert und keinesfalls verstaubt - ganz im Gegenteil. Wir haben an diesem Abend präzis gezirkelte Gerichte genossen, welche in höchster technischer Perfektion bis ins kleinste Detail zubereitet waren. Wir haben spannungsgeladene, intensive Kompositionen verspeist, welche geschmacklich dennoch nie plakativ, sondern immer fein ausgewogen auftraten. Die ausgezeichnete Produktqualität hat uns überzeugt. Die Kreativität der Gerichte, das Spielen mit dem Mix aus Luxusprodukten und aus vermeintlich „einfacheren“ Zutaten hat uns beeindruckt. Und das Ganze nicht nur bei dem einen oder anderen Gang, sondern fast durchgängig ein ganzes Menü lang! Der Service rockt! Mit hohem Unterhaltungswert und ebenso hoher Kompetenz bringen Maître Boris Häbel, Sommelier Shahab Jalai und das ganze Team Leben in die alt-ehrwürdigen Räumlichkeiten. Für uns ist das Lorenz Adlon Esszimmer momentan kulinarisch ganz vorne in Berlin (hoffentlich folgen viele andere nach!) angekommen."

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Restaurant Lorenz Adlon Esszimmer (September 2013)

"In Gesprächen mit Herr Häbel, Herrn Jalali und anschließend Herrn Otto wurde uns klar, dass das Team sehr froh über die zwei Sterne ist, aber sich gerne mit großen in Deutschland messen möchte und nach Höherem strebt. Wir gönnen es Herrn Otto vom Herzen. Und wir kommen gerne wieder."

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Restaurant Lorenz Adlon Esszimmer (September 2013)

"Da war es wieder, dieses Gefühl, dieser Gedanke. Kaum verlässt man das Restaurant, frägt man sich, wann kann ich wieder herkommen. Ein Perfektionismus, ein herzlicher Service, der einen willkommen heißt und einem den ganzen Abend eine absolute Wohlfühl-Atmospähre bereitet, wunderschöne Räumlichkeiten mit einem ganz außergewöhnlichen Flair und ein Menü, daß einen in den siebten Himmel schweben läßt. "

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Restaurant Lorenz Adlon Esszimmer (April 2013)

"Außergewöhnliche Küche, der ich mein bisher beeindruckendstes Gourmet-Erlebnis verdanke, im nicht ganz so stimmigen Ambiente – aber das ist natürlich Geschmackssache. Die insgesamt 230.- € (davon 130.- das Menü) waren absolut angemessen. Der Menü-Preis ist mit dem Facil fast vergleichbar, das Weinangebot allerdings teurer (und in der Breite hochwertiger). Den Bemerkungen von Merlan und Küchenreise zur Weinauswahl und -beratung sowie Preisgestaltung kann ich mich absolut anschließen."

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Restaurant Lorenz Adlon Esszimmer (September 2012)

"Der Abend war Entertainment von ganz grosser Klasse! Das Essen war toll - 2 Sterne Küche mit Ideen und mit Ambitionen. Der Service grossartig und unterhaltsam. Kritikpunkte? Vielleicht ein Hauch weniger an konservativer Atmosphäre in den Räumlichkeiten, vielleicht eine Spur ausbalanciertere Getränkepreise würde unser Herz noch mehr erfreuen. Wir haben einen tollen Abend verbracht und wir kommen unbedingt mal wieder!"

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Restaurant Lorenz Adlon Esszimmer (Mai 2012)

"„Wer in Berlin war, ohne im Adlon zu dinieren, hat etwas verpasst – und zwar nicht nur die ausgezeichnete Küche von Hendrik Otto, sondern auch ein Stück Tradition.“ (Guide Michelin, Deutschland 2012, S. 168). Wenn dieser Satz nicht schon geschrieben worden wäre, ich hätte ihn gerne ähnlich formuliert"

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Restaurant Nobelhart & Schmutzig

Restaurant Nobelhart & Schmutzig (April 2018)

"Mit großer Ernsthaftigkeit wird nach dem optimalen Geschmackserlebnis gesucht und eine puristische Küche präsentiert. Die Tellerchen werden mit Leidenschaft und Hingabe annonciert, doch ein Aromenfeuerwerk darf man nicht erwarten. Es schmeckt das Produkt so wie es sein soll und das ist das eigentliche Vergnügen."

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Restaurant Nobelhart & Schmutzig (Dezember 2016)

"Gefallen haben uns nur sehr wenige Gänge. Wir waren uns sehr einig, wir wollten wissen was im Lokal abging, daher war der Abend nicht komplett überflüssig, aber wieder hingehen wird von uns definitiv keiner."

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Restaurant Nobelhart & Schmutzig (Januar 2016)

"Micha Schäfer ist ein Meister des Purismus. Seine Kreationen sind verstörend minimalistisch aber betörend im Geschmack. Wer größeren Portionen nachtrauert, mag sich mit Benjamin Franklin (1706 – 1790) trösten: „Seit der Erfindung der Kochkunst essen die Menschen doppelt soviel, wie die Natur verlangt.“

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Restaurant reinstoff

Restaurant reinstoff (April 2018)

"Das Menü fand ich sehr stark. Es gab absolut keine Schwachstelle. Es überzeugte mich mit einer frühlingshaften Leichtigkeit, Filigranität und Präzision in den Aromenkonstruktionen. Daniel Achilles versteht es offensichtlich an bekannte Geschmacksbilder anzudocken, diese aber leicht in spannendere Gefilde zu verschieben. Auf jeden Fall war dieses Menü wesentlich klarer definiert in seinen Aromenbildern als das bei meinem vorherigen Besuch. Wenn man mal wieder die Frage stellt, welches Berliner Restaurant sich anschickt, ein heißer Kandidat für den dritten Stern zu sein, darf aus meiner Sicht – zumindest auf Basis dieses Menüs – mit Fug und Recht auch das reinstoff genannt werden.  Alexander Seiser hat nach nur wenigen Tagen im reinstoff mit seiner Weinauswahl die Aromenwelten der Gerichte bereits sehr gut getroffen – zudem waren alle gezeigten Weine auch für sich interessant und gut solo zu trinken. Sicher wird er mit noch mehr Feinjustierung die Gerichte noch mehr aufwerten können."

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reinstoff (Juli 2014)

"Der Service war freundlich und zuvorkommend, jung, locker und entspannt, ich habe mich im Reinstoff sehr wohl gefühlt. Das Reinstoff bietet eine hervorragende Küche. Das Menü war auf gleichmäßig hohem Niveau ohne Schwächen."

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Restaurant Rutz

Restaurant Rutz (Juli 2017)

"War die Forelle im Januar ein Höhepunkt im Menü, fügt er sich nun nahtlos eine Reihe von hervorragenden Gänge ein: Stör, Möhre und Spargel bilden für ich die Spitze des Menüs. Großartig, wie sich diese Verbesserung im Detail auszahlt. Der Genuss des Menüs hat mir richtig Spaß gemacht, da man – ganz nach Lust und Laune – länger über die Gerichte nachdenken kann, aber sich auch einfach zurücklehnen und genießen kann. Hatte ich das Rutz Anfang des Jahres noch an der Schwelle zwischen einem und zwei Sternen gesehen, so würde ich dieses Menü im klaren Zwei-Sterne-Mittelfeld verorten. Gänge, wie der Spargel und die Möhre lassen zudem darauf hoffen, dass auch ein Schritt in die erste Riege der Zwei-Sterner schon bald möglich ist."

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Restaurant SAVU

Restaurant SAVU (Mai 2018)

"Nach einem ersten Besuch im SAVU fällt das Fazit natürlich noch etwas vorsichtig aus. Die Küchenausrichting scheint auf den ersten Blick gewagt, lässt jedoch auf eine spannende Zukunft blicken. Wenn wir Küche und Service getrennt betrachten, darf die Küche gerne noch etwas aufholen, auch wenn der Anfang schon recht gelungen war. Die SAVU-Rolls könnten, meiner Meinung nach, durchaus zu einem festen Bestandteil der Karte und beliebig variiert werden. Wenn man denn will.Ob das Restaurant zu einem neuen Hotspot am Kudamm wird, wird die Zukunft zeigen. Des wäre den Betreibern zu wünschen (und ein bisschen auch mir, denn ich hätte nur einen kurzen Weg)."

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Restaurant Schwein

Restaurant Schwein (März 2018)

"Die Basis der Kreationen von Christopher Kümper und seiner Küchencrew ist ein solides Handwerk. Ansonsten pendelt die Küche zwischen Tradition und Avantgarde. Wobei ich mir derzeit noch nicht sicher bin, ob die Reise in die eine oder andere Richtung gehen soll, oder ob die Verbindung von Tradition und Avantgarde bereits das Ziel Kümpers ist.Einige Gerichte bestechen durch eine erstaunliche Präzision, andere (Lamm) traut man sich selbst zu Hause zu. Die Zusammenstellung der einzelnen Komponenten war letztlich immer stimmig und klug. Die zum Handwerk gehörende Kreativität ist jedenfalls vorhanden. Insgesamt erlebten wir einen überaus interessanten und kulinarisch spannenden Abend, der zweifellos nach einer Wiederholung ruft."

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Restaurant Sra Bua by Tim Raue

Sra Bua by Tim Raue, Berlin (April 2015)

"Die Küche empfindet man aber leider nur als weniger gut gemachte Spielart des Restaurants Tim Raue. So wie ich den Stern für das Neu-Isenburger Sra Bua by Juan Amador sehr gut nachvollziehen konnte, bin ich beim Berliner Restaurant mit dem Michelin zurzeit der Meinung, dass es für eine solche Auszeichnung noch nicht reicht. Einen schönen Abend aber kann man dort allemal verbringen. Die gute Auslastung des Restaurants spricht dafür, dass die meisten Gäste das wohl auch so sehen." Mehr >>>

Restaurant Tim Raue

Restaurant Tim Raue (April 2018)

"Raues Kreationen bestechen neben Kreativität und komplexen Geschmacksbildern durch unglaubliche Präzision und Routine. Ein Lob, welches durch den letzten Begriff eindeutig auch Kritik atmet. Routine kann beruhigend und sicher erscheinen, vermittelt Beständigkeit und Geschmackssicherheit. Keine Experimente. Routine kann aber auch erheblich zur Entlastung der Küche beitragen. Die Grundausrichtung steht, das Erfolgsrezept steht. Gerichte, die seit Jahren auf der Karte stehen, werden liebevoll bewahrt und perfektioniert. Die Geschmacksräume dieser Signature Dishes kommen letztlich ohne Überraschungen, dafür mit hohem Wiedererkennungswert und Verlässlichkeit aus."

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Restaurant Tim Raue (Mai 2015)

"Das Mittagsmenü ist ein echtes Schnäppchen."

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Restaurant Tim Raue (Februar 2015)

"Der Geschmack war so kraftvoll wie im Waldhotel Sonnora, die Konsistenz so fein wie im La Belle Epoque und die Kombination mit Tee, Trauben und dem Unbekannten hätte man im Aqua erwartet. Besser geht es nicht. Dem Brioche wurde mit einem Eiweiß/Algen-Backwerk nachempfunden."

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Restaurant Tim Raue (Dezember 2014)

 "Diese kraftvoll gewürzte, asiatische Küche hat mich beeindruckt wie lange nichts mehr! Das Restaurant Tim Raue hat ab sofort oberste Priorität bei zukünftigen Berlinbesuchen!"

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