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Jubiläum

Das Weltklasse-Hotel Bareiss wird 75


Schwarzwald, Baiersbronn

Das Bareiss, als eines der besten Ferienresorts über Europas Grenzen hinaus bewertet, beging das Jubiläum mit einem Festakt im Hotel in Baiersbronn-Mitteltal.

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75 Jahre Bareiss: Michael Ruf (Bürgermeister Baiersbronn), Hans Peter O. Breuer (Köln), Britta & Hannes Bareiss, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Wirtschaftsministerin), Hermann Bareiss | Foto: Hotel Bareiss

Baiersbronn-Mitteltal. – Das Bareiss, in den maßgeblichen Reiseführern und Rankings als eines der besten Ferienresorts über Europas Grenzen hinaus bewertet, wird in diesem Jahr 75. Seinen „Dreiviertel“-Runden beging das seit seiner Gründung 1951 familiengeführte Unternehmen am 6. März mit einem Festakt im Hotel in Baiersbronn-Mitteltal (Schwarzwald), zu dem Senior Hermann Bareiss zusammen mit seinem Sohn Hannes Bareiss und dessen Frau Britta eingeladen hatten.

Wie alles begann

Eröffnet wurde das Haus vor 75 Jahren von Hermine Bareiss (1913-1996), Kriegswitwe und Mutter von zwei Kindern. Ihren ersten unternehmerischen Erfolg hatte die gelernte Gastronomin, deren Lebensleistung später mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, zunächst mit dem gepachteten Gasthof Kranz in Mitteltal. Den Wunsch zur Selbständigkeit erfüllte sie sich mit dem Bau des zunächst über 12 Zimmer verfügenden Kurhotels Mitteltal. Das Haus erwarb sich wegen seiner guten Gastronomie und seiner persönlichen Gastlichkeit schnell einen bundesweiten Ruf. Auf den konnte der 22jährige Sohn Hermann Bareiss, gelernter Koch mit Wanderjahren u.a. in Frankreich und England, aufbauen, als er 1966 ins Haus zurückkehrte, dessen Führung er 1973 übernahm.
Innerhalb von fünf Jahrzehnten entwickelte er das 1991 in Hotel Bareiss umbenannte Haus zu einem der „außergewöhnlichsten und bemerkenswertesten Hotels der Welt“, wie der global wichtigste und angesehenste unabhängige Hotelführer Michelin 2026 erneut wertete.

Ausgezeichnet

Das Bareiss, eine „Akkumulation einschüchternder Perfektion“ wie es in der Festrede hieß, ist gleichermaßen berühmt für seine Gastronomie, für die es jetzt zum dritten Mal in Folge als „Luxury Culinary Hotel of the Year“ ausgezeichnet wurde, wie für sein elegantes Wohnen, sein weitläufiges Wellness- und Spa-Areal, seine Freizeitangebote und seine Kinderfreundlichkeit, für die das hoteleigene „Kinderdörfle“ Maßstäbe setzt. Zum Hotel gehören auch der Morlokhof von 1789, dessen mehrjährige aufwendige Restaurierung dem historischen Gebäude-Ensemble mehrere Denkmalschutz-Preise eingetragen hat, sowie die Wanderhütte Sattelei, die in Umfragen wiederholt als beliebteste Wanderhütte für eine Einkehr gewählt wurde.

Seit 2009 führen Hermann Bareiss und sein Sohn Hannes Bareiss das Unternehmen geschäftsführend gemeinsam, seit 2015 zusammen mit Britta Bareiss. Zu Hannes‘ Bareiss wichtigsten Erweiterungen des Unternehmensprofils zählen ein neuer Mitarbeiter-Trakt, der eine, wie der Festredner es nannte, „Revolutionierung der Arbeitsplätze bedeutete“; der Bau der europaweit beachteten Aquakultur Forellenhof Buhlbach; und eine neue Suiten-Etage, deren Ausstattungs-Design die Internationalität des Hauses spiegelt.

„Zutiefst human“

Die Superlative der Auszeichnungen, mit denen das Haus sowohl für seine überragende Exzellenz in allen Leistungsbereichen als auch für sein überbetriebliches Engagement in der Region, im Tourismus und in der Nachwuchsförderung seit Jahren geehrt wird, hielten Familie wie Festredner gleichwohl nicht für allein ausschlaggebend für den langjährigen dauerhaften Erfolg. Hermann Bareiss würdigte in diesem Zusammenhang in einer Dankesrede die Mitarbeiter und Partner aller Jahrzehnte, deren Professionalität und Loyalität dem Hotel seinen Aufstieg in die Weltliga und sein hohes Ansehen in der Branche miterarbeitet hätten. Einen bemerkenswerten Perspektivenwechsel unternahm die Festrede. „Die Superlative halten die Gäste für selbstverständlich, sie kennen ihr Bareiss nicht anders als mega. Aber das Lächeln hier, das Geliebt-Sein, das ist für sie für das größte Geschenk, weil sie es draußen immer weniger bekommen. Das Bareiss ist dieses Bareiss, weil es zutiefst human ist.“

Einhellige Zustimmung bei den Gästen, zu denen u.a. gehörten Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Wirtschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg, dessen ehemaliger Ministerpräsident Günther Oettinger und der ehemalige Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts Prof. Ferdinand Kirchhof.

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