North America's 50 Best
Wildweed in Cincinnati erhält 'One to Watch'-Award
Im Rahmen der „North America’s 50 Best Restaurants“ erhält das Restaurant Wildweed in Cincinnati, Ohio, den „One To Watch Award 2026“. Diese Ehrung würdigt ein aufstrebendes Restaurant, das sich durch seine unverwechselbare Vision und kulinarische Exzellenz als künftiger Vorreiter auf der nordamerikanischen Gastronomiebühne profiliert. Die Vergabe des Preises wurde bereits im Vorfeld der offiziellen Zeremonie bekannt gegeben, die am 28. Mai in New Orleans stattfinden wird.
Das Wildweed wurde 2024 von Küchenchef und Inhaber David Jackman und seiner Frau Lydia Jackman eröffnet und markiert die Weiterentwicklung eines Konzepts, das 2018 als eine Reihe von 225 Pop-up-Events quer durch die USA seinen Anfang nahm. Als nunmehr dauerhaftes Restaurant mit festem Standort bietet das Wildweed ein unverwechselbares Spiegelbild des Mittleren Westens – tief geprägt von der jeweiligen Zeit, dem Ort und der lokalen Gemeinschaft. Jackmans Menü rückt die regionale Küche in den Mittelpunkt, basierend auf Zutaten, die von den Bauernhöfen stammen, die er unterstützt, sowie aus den Wäldern, die er selbst erkundet; dabei liegt ein besonderer Fokus auf gesammelten Wildzutaten und der hausgemachten Pasta, die dem Wildweed ursprünglich zu seiner Anerkennung verhalf.
Das Restaurant bietet seinen Gästen zwei unterschiedliche Erlebnisse: ein À-la-carte-Menü im Speisesaal, das durch kräftige, saisonale Aromen besticht, sowie ein intimes Tasting-Erlebnis an der „Chef’s Counter“ – einer Theke mit nur zwölf Plätzen –, das sich auf eine sorgfältig ausgewählte Reihe von Schlüsselzutaten konzentriert. Die Speisekarte wandelt sich im Rhythmus der Jahreszeiten und umfasst Gerichte wie „Doppio Ravioli“ mit Koginut-Kürbis, „Tortelli“ mit gestreiftem Hähnchenfleisch und „Anolini“ mit Kastanienfüllung. Auch die Desserts folgen diesem saisonalen Prinzip und präsentieren lokale Geschmacksnuancen – etwa in Form eines „Pawpaw-Semifreddo-Sandwichs“ mit Keksen aus brauner Butter und Saaten.
Das Wildweed verfolgt einen narrativen Ansatz der Gastronomie, bei dem jedes Menü von der Perspektive und Kreativität der Küchenchefs geformt wird. An der „Chef’s Counter“ werden die Gäste vom Team persönlich empfangen und durch ein mehrgängiges Tasting geführt, das aus einer Reihe wohlüberlegt komponierter Gerichte besteht. Begleitende Getränkeempfehlungen sind fest in das Gesamterlebnis integriert und darauf abgestimmt, jeden einzelnen Gang geschmacklich zu unterstreichen und harmonisch abzurunden. Auch das Bar-Programm spiegelt die Saisonalität der Küche wider, wobei der Schwerpunkt auf lokalen Weinen und kunstvoll kreierten Cocktails liegt. Rachael Hogg, Senior Content Editor für „North America’s 50 Best Restaurants“, sagt: „Wildweed verkörpert die Originalität und kreative Vision, die die Zukunft der Gastronomie in Nordamerika prägen. Indem es sich selbst als ‚Fun-Dining‘ definiert, verbindet es raffinierte Techniken mit einem ausdrucksstarken, persönlichen Kochansatz – untermauert durch handgefertigte Pasta und ein Storytelling, das tief im Mittleren Westen verwurzelt ist. Diese unverwechselbare Perspektive macht es zu einem würdigen Empfänger des diesjährigen ‚One To Watch Award‘.“
Küchenchef und Inhaber David Jackman erklärt: „Wir fühlen uns zutiefst geehrt, mit dem ‚One To Watch Award‘ ausgezeichnet zu werden und so weiterhin ein Schlaglicht auf jene Region richten zu dürfen, die wir unser Zuhause nennen. Diese Auszeichnung ist nur dank der unglaublichen Menschen innerhalb und außerhalb des Restaurants möglich, die uns dabei helfen, die Identität und das Narrativ unserer Küche zu gestalten. Wir danken unserer Community dafür, dass sie uns unermüdlich inspiriert.“
Der „One To Watch Award“ ist die dritte und letzte Einzel-Auszeichnung, die im Vorfeld der Preisverleihung von „North America’s 50 Best Restaurants 2026“ bekannt gegeben wird; er folgt auf den „Champions of Change Award“ und den „Art of Hospitality Award“ und vervollständigt damit die Reihe der vorab angekündigten Ehrungen im Vorfeld der Feierlichkeiten in New Orleans.
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