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Kitchen Impossible

Franz Keller: Tim Mälzer ist "Ausnahmetalent, nicht nur wenn es ums Kochen geht"

Hessen, TV-Sendung

Interview zur zweiten Folge von Kitchen Impossible

Tim Mälzer und Franz KellerTim Mälzer und Franz Keller
Tim Mälzer und Franz Keller

Am Sonntag zeigt VOX die zweiteFolge der fünften Staffel von Kitchen Impossible. Dabei tritt Tim Mälzer gegen den Ex-Sternekoch Franz Keller an. Er muss Aufgaben in Nuits-Saint-Georges (Frankreich) und Dénia (Spanien) lösen, während Tim Mälzer in Nikosia (Zypern) und in Vogtsburg im Kaiserstuhl (Deutschland) gefordert ist.

Franz Keller äußerte sich zu folgenden Fragen über seine Teilnahme bei Kitchen Impossible:

Sie haben im kulinarischen Bereich fast alles erreicht, was man erreichen kann. Was war für Sie der Anreiz, bei „Kitchen Impossible“ mitzumachen?

Der Reiz an der Teilnahme war für mich auch, mal wieder mit Tim Kontakt zu haben, dem Ausnahmetalent, nicht nur wenn es ums Kochen geht...

Auf welchen Ort, an den Sie für „Kitchen Impossible“ reisen mussten, haben Sie sich besonders gefreut? Und warum?

Ich habe mich besonders auf Burgund gefreut natürlich, der wunderbaren Gegend, in der ich die französische Sprache gelernt habe. Es ist eine Landschaft, die für mich alles repräsentiert, was ich liebe, große französische Küche und die großartigsten Weine der Welt.

Sie sind ein exzellenter Koch. Was war für Sie die größte Herausforderung? Die Zutaten herauszuschmecken, die Bedingungen unter denen gekocht wurde oder das Gericht zuzubereiten?

Ohne das tatsächliche Rezept zu haben, etwas völlig blind, exakt nachzukochen, ist eigentlich fast unmöglich. Es sei den man hat das “Freischnauze-Talent“ eines Tim Mälzers. Wie wir dieses Talent in unserer Branche nennen, möchte ich hier jetzt aber nicht sagen. (lacht)

Nach welchen Faktoren haben Sie das Gericht für Ihren Kontrahenten Tim Mälzer gewählt – wie wollen Sie Tim Mälzer schlagen?

Zum einen gab ich Tim etwas völlig Unbekanntes, um es nachzukochen. Ein Gericht, dass kaum einer kennt außer auf Zypern selbst. Zum anderen gab ich ihm ein klassisches, französisches Gericht, was etwas schwierig zuzubereiten ist, weil man keine der neuen Techniken anwenden kann und viel Gefühl und Erfahrung dazu braucht.

Menschen reagieren auf Stresssituationen ganz unterschiedlich. Wie gehen Sie mit dem Leistungs- und Zeitdruck bei „Kitchen Impossible“ um?

So wie immer in der Küche. Hochkonzentriert und mit klarem Willen es auch zu schaffen.

Haben Sie die letzten Staffeln „Kitchen Impossible“ verfolgt? Und dachten Sie sich vielleicht sogar bei einigen Challenges, dass Sie es besser gemeistert hätten, als Ihre Kollegen?

Ich habe „Kitchen Impossible“ oft gesehen, dachte aber nie, dass ich das besser hingebracht hätte als meine Kollegen.

Haben Sie sich für „Kitchen Impossible“ vorbereitet? Wenn ja, wie?

Vorbereitet habe ich mich nicht, ich habe mir nur Gedanken gemacht und damit voll ins Schwarze getroffen. Ich hatte mit Spanien gerechnet, weil Tim genau weiß, was ich von den meisten spanischen Avantgarde-Köchen und deren Experimenten halte.     

Franz Keller wird 1950 in Freiburg geboren. Seine Ausbildung zum Koch absolviert er im Freiburger Restaurant Zähringer Burg unter Hans Beck. Nach seiner Lehre folgen verschiedene berufliche Stationen in Frankreich, so sammelt der junge Koch unter anderem 18 Monate Erfahrung als Chef Tournant bei Paul Bocuse (Lyon), hinzu kommen Stationen bei Michel Guérard (Paris), Jean (John) Ducloux in Tournus und Paul Lacombe in Lyon. Bei seinem Aufenthalt in Italien sammelt er wichtige Erfahrungen bei Gualtiero Marchesi (Mailand) und bei Ricardo Luraschi im Querce . Zu Hause im Kaiserstuhl im Schwarzen Adler stellte sich unter seiner Leitung als Küchenchef nach einem halben Jahr der zweiten. Stern ein. Schon in den 60iger Jahren hatte seine Mutter Irma Keller , den erstenStern für den berühmten Schwarzen Adler erkocht. Ein weiterer Stern des Guide Michelin stellte sich 1979 in Franz Keller’s Restaurant in Köln 1979 ein. An verschiedenen späteren Wirkungsstätten folgten weitere Auszeichnungen und Sterne.

Durch die großen gastronomischen Unternehmungen von Dr. Max Grundig wurde Franz Keller mit dem Restaurant Imperial im Schloßhotel Bühler Höhe bei Baden-Baden als hoch dotierter Koch international bekannt. Auch dem Restaurant Kronenschlösschen in Hattenheim verlieh der Guide Michelin unter Kellers Leitung einen Stern. Im Jahr 1993 verzichtet Franz Keller auf weitere Auszeichnungen und eröffnete zusammen mit seiner Frau Brigitte die Adler Wirtschaft in Rheingau. Während seiner Karriere kochte Keller für die Queen und andere Staatsoberhäupter. So war beispielsweise Angela Merkel mit Wladimir Putin in seiner Adler Wirtschaft zu Gast. 2010 übergab er das Restaurant an seinen Sohn Franz und zog auf den Falkenhof im Rheingau-Taunus um dort mit artgerechter ökologischer Tierhaltung das Fleisch für sein Gasthaus, selbst zu züchten und herzustellen.

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Adler Wirtschaft

Hauptstr. 31 - Hattenheim
65347 Eltville
Kapazität / Sitzplätze: 64
Mitarbeiter: 14

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