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Restaurant-Kritiken Rheinland-Pfalz

Andernach

Restaurant PURS, Andernach

"Dass wir von diesem Abend komplett begeistert waren, liegt nicht nur am wunderschönen Ambiente, dem stets aufmerksamen und herzlichen Service oder der ausgezeichneten Weinbegleitung, sondern in erster Linie natürlich am hervorragenden Menü, das sich ohne Schwäche zeigte. Die Gerichte sind mit großer Detailliebe angerichtet, häufig originell komponiert, aber durchweg stimmig. Handwerklich ist das alles sowieso auf Top-Niveau." (Februar 2019)

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Restaurant Purs, Andernach

"Christian Eckhardt arbeitet in seiner neuen Küche aus unserer Sicht noch finessenreicher, ja mutiger als in Königstein und hat sich aufgemacht, mit dem „Purs“ in die Spitzengruppe der deutschen Restaurants durchzustarten." (Oktober 2018)

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Restaurant Yoso, Andernach

"Auch dieser zweite Besuch im „YOSO“ hat uns ausgesprochen gefallen. Die asiatische Küche von Sarah Henke ist durchgehend aromenstark. Hier wird pointiert und nicht zurückhaltend gewürzt. Schärfe ist ein prägendes Element, aber immer so eingesetzt, dass es nicht überdeckt, sondern geschickt unterstützt oder häufig auch erst im Nachgang wirkt. 50 shades of spicyness sozusagen. Sarah Henke schafft eine gekonnte Verbindung zwischen den Kontinenten. Ist die Aromatik durchaus in Asien verortet, präsentieren sich die Gerichte häufig im Stil dessen, was heutzutage moderne deutsche Küche ausmacht. Zahlreiche Komponenten, Variationen eines Themas, Tupfen. Das stört mich hier nicht, denn in den allermeisten Fällen greifen die Komponenten sinnvoll ineinander. Lediglich bei meinem Dessert war mir etwas zu viel Show und zu wenig Geschmack.Trotzdem gefielen mir vor allem die Gerichte, die entweder reduziert kamen, wie der Schweinebauch, die Rote Garnele oder mit überraschenden Kombinationen punkteten wie das Ei mit Ente und Sellerie, mein persönliches Highlight." (März 2020)

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Restaurant Yoso, Andernach

"Das war ein wunderbares Essen, das sehr abwechslungsreich alle Sinne angesprochen hat. Ich fand das Konzept der verschiedenen Elemente zwar zunächst etwas konstruiert, aber in der Rückbetrachtung ist die Küche dem sehr gerecht geworden. Faszinierend war für mich die sehr unterschiedliche Ausprägung von Schärfe in verschiedenen Gängen. Und dass nahezu jeder Gang sehr abwechslungs- und detailreich gestaltet war, zeugt auch davon, dass man sich hier viele Gedanken über passende und überraschende Kombinationen macht. In den allermeisten Fällen geht das auch wunderbar auf." (Juli 2018)

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Restaurant Yoso, Andernach

" Wir waren , mit Ausnahe, der beiden Hauptgerichte mehr als zufrieden. Man merkt, das die Gerichte nicht mehr so burschikos wie am Anfang herkommen und filigrane Feinheiten der Sterneküche positiven Einfluss genommen haben. Dies in einem Klecks hier und dort, die aber in der Mehrzahl wirklich passend im Geschmack sind. Der Service war aufmerksam und freundlich."  (März 2018)

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Ayl

Ayler Kupp, Ayl (Juni 2018)

"In früheren Zeiten gab es ausschliesslich Lauer Weine, heute nicht mehr. Die aktuellen Lauer Weine gibts Glasweise, die älteren Jahrgänge als Flasche. Dazu das Who ist Who der Saar, sogar einen Müller Kabinett zu gerade mal 47 EUR. Die Preise sind mehr als fair kalkuliert. Offene andere Weine gibts nach Lust und Laune der Chefin oder vielleicht öffnet sie auch eine Flasche mit der Aussage, trinken sie und dann rechnen wir ab. Sehr sympathisch. Wir haben uns dann für ein paar Lauer Weine entschieden. Als Rotwein offerierte sie uns einen 2015er Pinot von Grünhäuser, toller Wein. Wenn man dann weiss, das dieser im Weingut zu 32 Eur offeriert wird und hier zu 49 verkauft wird, dann darf man mehr als zufrieden sein. Fazit: Neben einem sehr kompetenten Service mit tollen Informationen zu Wein und Landschaft durch Frau Diekert gab es ein wirklich sehr gutes Menue."

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Bad Neuenahr-Ahrweiler

Steinheuers Restaurant, Bad Neuenahr-Ahrweiler

"Mein persönliches Fazit fällt etwas gemischt aus. Klar, insgesamt war alles sehr gut, wenngleich mir einige Gänge besser gefielen als andere. Aber für ein Restaurant, das sich selbst zu den 10 besten Deutschlands zählt, hätte ich etwas mehr erwartet." (Juli 2020)

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Darscheid

Kucher's Gourmetrestaurant, Darscheid (Mai 2015)

"Gerne wieder - Besonders gerne die asiatischen Komponenten, die Soßen, das Gemüse und den Fisch." Mehr >>

Deidesheim

Bistro 1718, Deidesheim

"Unterm Strich war das Menü trotz einiger Kleinigkeiten, die meiner Meinung nach noch klarer hätten herausgearbeitet werden können, aber kreativ und köstlich. Zu dem angenehmen Abend hat aber auch der überaus herzliche Service beigetragen, dem man auch unter der Maske das Lächeln ansehen konnte. Die Weinkarte im „1718“ ist deutlich reduzierter als beim großen Bruder gegenüber, bietet aber auch eine schöne Auswahl ausschließlich Pfälzer Bouteillen, und diese nicht nur aus den eigenen Weingütern. Alles in allem eine empfehlenswerte Adresse, wenn es einen nicht nach den klassischen Pfälzer Deftigkeiten gelüstet und es aber auch nicht das große Gourmet-Programm sein soll." (Juli 2020)

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Restaurant L.A. Jordan, Deidesheim

"Unser letzter Besuch hier liegt tatsächlich schon drei Jahre zurück. Auch seinerzeit gefiel uns die von kräftigen Aromen geprägte Küche von Daniel Schimkowitsch ausgezeichnet. Dieses Mal ist das nicht anders. Die asiatischen Einflüsse wirken noch pointierter, die Gerichte noch stärker auf den Punkt fokussiert. Das Menü zeigte eine schöne Dramaturgie, in der auf aromenstarke Gänge auch mal ruhigere, aber deshalb nicht weniger ausdrucksvolle Gerichte, folgten. Handwerklich war das ohnehin ganz weit vorne. Seit Jahren wird Daniel Schimkowitsch als Kandidat für den zweiten Stern gehandelt. Ich wüsste jetzt keinen Grund, warum der hier nicht tatsächlich endlich strahlen sollte." (Juli 2020)

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Restaurant L.A. Jordan, Deidesheim

"Daniel Schimkowitschs Menü hat mich – wieder – über weite Strecken überzeugt. Gute Produkte und asiatische Würzungen bilden weiter den Kern des Profils. Mir scheint, dass Daniel Schimkowitsch etwas puristischer arbeitet." (April 2020)

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Restaurant L.A. Jordan, Deidesheim

"Daniel Schimkowitsch kocht aus meiner Sicht nicht grundsätzlich besser oder anders, als im vergangenen Jahr. Aber die Gerichte zeigen eine größere handwerkliche und geschmackliche Bandbreite. Das macht das Menü für mich wesentlich reizvoller und somit besser. Klar, asiatische Schärfe bleibt das wichtigste Erkennungsmerkmal der Küche, aber allein schon, dass es zu Beginn zwei Gänge gibt, die ihr Hauptprodukt nicht so sehr in den Mittelpunkt stellen, wie es später mit dem Saibling und der Garnele der Fall ist, wird es einfach facettenreicher. Mir gefällt das deutlich besser, auch wenn die grundsätzliche Qualität der Küche unverändert hoch geblieben ist." (Dezember 2018)

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Restaurant L.A. Jordan *, Deidesheim (Dezember 2017)

"Ich war mit dem Menü von Daniel Schimkowitsch durchaus zufrieden. Die Qualität der Grundprodukte war großartig, alle Fisch- und Fleischstücke waren perfekt zubereitet. Aber stilistisch wirkte manches mal  die Schärfe für mich überzeichnet.  Zudem fällt es beim Genuss des kompletten Menüs schon auf, dass im Grund außer dem Dessert und der Gänseleber alle Gänge dem gleichen Konstruktionsprinzip folgen: ein großes Stück eines Hauptprodukts, etwas Gemüse und eine kräftige Sauce, nebst Integration asiatischer Aromen. Bei vier oder fünf Gängen ist das ok, bei sieben wäre es schön, wenn die Konstruktionsweise etwas vielfältiger wäre. Analog zu den stark konzentrierten Saucen würde ich sagen, auch Stilistik kann man überfokussieren. Aber näher dran am zweiten Stern als Daniel Schimkowitsch kann man wohl kaum sein." Mehr >>

L.A. Jordan *, Deidesheim (August 2017)

"Daniel Schimkowitsch hat uns an diesem Abend eine sehr solide und überzeugende Vorstellung geboten. Er versteht es, Gerichte zu kreieren, die mit sehr prägnanten Aromen punkten. Häufig, aber eben nicht nur, sind dies asiatische Einflüsse. Hatte ich im Vorfeld von einer asiatisch beeinflussten Küche gelesen, konnten wir ein deutlich weiteres Spektrum erleben. Und dennoch wirkte im Rahmen der sehr geschickt konzipierten Menüdramaturgie dieser Abwechslungsreichtum nicht beliebig, sondern durchaus stimmig. Etwas Spielraum nach oben sehe ich hingegen noch bei den Desserts, die in der geschmacklichen Komplexität ein wenig gegenüber den übrigen Gängen abfielen." Mehr >>

Freundstück*, Deidesheim (November 2014) - heute L.A. Jordan

"Verkohltes Rind -  Ein Hauptgang, der es meines Erachtens so wie er ist, mit vielen Gängen aus 3-Sterne-Restaurants aufnehmen kann: ganz reduziert und einfach erscheint das Gericht auf dem Teller ist aromatisch aber so hochkomplex ohne auch nur einen Moment anstrengend zu sein, wie man es sich von großer Küche erhofft."  Mehr >>>

Dreis

Restaurant Sonnora, Dreis

"Als Fazit bleibt ein herausragendes Menü, das mir fast noch besser Gefallen hat als bei unserem ersten Besuch vor etwa anderthalb Jahren. Die klassischen Saucen, die viele der Gerichte auszeichneten, kann man aus meiner Sicht kaum besser machen. Ich bin gespannt, wie der Vergleich mit der Schwarzwaldstube ausfällt, deren Besuch aufgrund des Brandes leider verschoben werden musste." (Juni 2020)

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Restaurant Sonnora, Dreis

"Es war ein grossartiger Abend. Besser kann man nicht kochen, anderst ja. Und das er jetzt Clemens Rambichler heisst." (April 2020)

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Restaurant Sonnora ***, Dreis (März 2018)

"Mit Ausnahme des Hauptgangs hat das Team von Clemens Rambichler ein makelloses Menü hingelegt. Exzellente Produkte und herausragende Saucen ergeben Gerichte mit hoher Geschmackstiefe. Dass alle Gerichte wie aus einer Feder wirken, zeigt, dass Clemens Rambichler nicht nur sein kulinarisches Erbe verwalten wird, sondern die Küche von Helmut Thieltges lebendig hält, damit das Sonnora das Sonnora bleiben kann."

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Sonnora***, Dreis (Juli 2015)

"Klassische französische Hochküche in exzellenter Qualität und herausragendem Geschmack." Mehr >>

Restaurant Sonnora***, Dreis (September 2014)

"Jedesmal stehe ich im Stau, frage mich, wieso tue ich mir das an, dann der erste Biß, in diesem einen Löffel voll von der Creme Vichysoise mit Räucheraal, dem ersten Gruß aus der Küche, und dann weiß ich warum." Mehr >>

Kallstadt

Restaurant Intense, Kallstadt

"Die Küche macht unverändert viel Spaß, zeichnet sich durch Substanz und Einfallsreichtum aus. Ich freue mich schon auf einen Wiederbesuch zum Gourmetclub-Treffen im Mai (so das Virus und die Behörden uns den erlauben)." (März 2020)

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Restaurant Intense, Kallstadt

"Dieses Menü hat außergewöhnlich viel Spaß gemacht. Benjamin Peifer hat seinen Stil konsequent weiter entwickelt und mit der Neuinterpretation von Pfälzer Klassikern und der Einbeziehung von japanischen Zutaten etwas sehr Eigenständiges geschaffen. Das ist so regional verbunden wie gleichzeitig weltoffen. In jedem Fall war dies eine starke Performance. Eine ganz starke Performance." (Januar 2020)

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Restaurant Intense, Kallstadt

"Die Premiere ist gelungen – mein erstes rein vegetarisches Menü hat mir sehr gut gefallen. Benjamin Peifer hat hier gut komponierte Gerichte zu einem spannenden Menü geformt. Durch Grillaromen, Salzigkeit und markante Säuren haben die Gerichte eine angenehme Spannung. Filigran sind sie sicher nicht, sondern geschmacksintensiv - wie sollte es im Intense auch anders sein. Aber die Kombinationen sind doch präzise abgestimmt Die Gerichte konzentrieren sich auf die Tellermitte. Das heißt: alles auf die Gabel und der volle Genuss entfaltet sich." (September 2019)

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Restaurant Intense, Kallstadt

"Benjamin Peifer hat es geschafft, eine wirklich eigenständige Küche in einem eigenständigen Restaurant aufzubauen. Er ist dabei ein eigenes Reich weiter zu gestalten. Die guten Standards zu Beginn und zum Abschluss des Menüs sind geblieben – die Gerichte dazwischen sind deutlich entschiedener und beherzter kombiniert als vor einem Jahr.
Für mich hat Konzept, wie es Benjamin Peifer eigenständig umsetzt, internationale Klasse. Klar in höher besternten Restaurants mit größerer Küchen-Crew gibt es ausdifferenziertere, handwerklich aufwendigere Gerichte, aber in den Gerichten des Intense stecken so viele gute Ideen und guter Geschmack, dass dies nicht ins Gewicht fällt. Mich haben mehrere Gänge an diesem Abend wirklich berührt, vor allem der Stör, die Fleischgänge und die Roter Bete. Schwächen gab es keine, das ist eine Performance, was die emotionale Wirkung angeht, die Restaurants mit höchsten Noten auch nicht jeden Abend schaffen." (November 2018)

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Naurath

Restaurant Landhaus St.Urban, Naurath

"Harald Rüssel hat uns heute weniger seine regionale Seite gezeigt, dafür eine moderne und international ausgerichtete Küche mit klug durchdachten Kompositionen und mitunter überraschenden Elementen. Handwerklich war das ohnehin sehr versiert und aufwändig, so dass ich nicht wüsste, was ich hier auszusetzen hätte." (November 2018)

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Pirmasens

Die Brasserie, Pirmasens (Juli 2014)

"Sollten Sie aber in Zweibrücken mit dem Flugzeug landen oder ins Outlet gehen, ist eine Einkehr am Rückweg kein schlechter Tip. Offenbar kein Anspruch auf einen *, aber Dank kulinarischer Diaspora das erste Haus im Umkreis." Mehr >>>

Wachenheim

The Izakaya, Wachenheim

"In der Pfalz hat sich ja in den letzten Jahren einiges getan. Aber das „The Izakaya“ ist schon eine Überraschung, denn so hip, so trendy, so cool würde man so etwas eher in einer Großstadt als hier erwarten. Das Konzept funktioniert exzellent. Ausgezeichnetes Essen mit dem gewissen Extra, eine fair kalkulierte Weinkarte mit spannenden Weinen, die sowohl die Tradition als auch Newcomer listet, eine relaxte Atmosphäre, ein super freundlicher und cooler Service – was will man mehr?" (November 2019)

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