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Restaurant-Kritiken Schleswig-Holsten

Glücksburg

Restaurant Meierei Dirk Luther, Glücksburg

"Der Stil ist eher traditionell, klassisch französisch geprägt mit modernen Akzenten. Handwerklich ist das alles makellos. Vermutlich ist es auch genau das, was das gutsituierte Publikum hier oben erwartet.
Das ist überhaupt nichts Negatives. Denn Dirk Luther kocht einfach sehr souverän. In jedem Gericht ist spürbar, dass er niemandem mehr etwas beweisen muss. Geschmackssichere Kompositionen, keine störenden oder irritierenden Kontraste – hier ist alles auf harmonische Kombinationen ausgelegt. Ein Gang wie die Entenleber im Shiitake-Sud stellt da schon fast das Extravaganteste dar und verlässt doch trotzdem nicht das klassische Fundament." (Veröffentlicht im September 2021)

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List / Sylt

Spices*, List (Mai 2015)

"Der Service war freundlich und zuvorkommend. Nach unserem Besuch im Spices letztes Jahr waren wir jetzt ein wenig enttäuscht. Der Koriander zog sich leider wie ein schwarzer Faden durch das Menü. Ich gebe zu, dass Koriander nicht unbedingt zu meinen Lieblingskräutern gehört, aber dessen Verwendung in 2 von 4 Gängen und im Amuse Gueule finde ich doch etwas übertrieben. Wir empfanden die Küche von Sarah Henke als feiner und ausgefeilter." Mehr >>

Lübeck

Wullenwever*, Lübeck (August 2015)

"Man sollte keine großen Überraschungen auf dem Teller erwarten, sondern eher konservativ-gediegene Kreationen, welche von einer sehr guten Produktqualität und perfekten Garzeiten leben. Hierdurch werden auch Gäste (wie z.B. meine Eltern) nicht verschreckt, die ansonsten vielleicht eher weniger in der gehobenen Gastronomie unterwegs sind. Aufgrund dieser von mir beschriebenen Merkmale der Wullenwever-Küche sind die Benotungen in den einschlägigen Guides (ein Stern im Michelin, 16 Punkte im Gault Millau sowie 7 Punkte im Gusto) auch durchaus nachvollziehbar und in meinen Augen berechtigt." Mehr >>

Plön

Robert Stolz eat.share.live, Plön

"Schon im alten Restaurant stand Robert Stolz für das, was man Nova Regio-Küche nimmt. Neben der Villa Merton von Matthias Schmidt war sein Restaurant sicher eines der Vorreiter dieser Entwicklung in Deutschland. In der Zeit seines alten Restaurants konnte sich Robert Stolz ein Netzwerk von Produzenten aufbauen, auf das er sich auch jetzt stützen kann.
Das Menü beginnt mit etwas reduzierteren und geschmacklich fokussierten Gerichten. Diese gefallen mir etwas besser. Den Hauptgang finde ich zwar lecker, aber auch etwas überladen. Das geht dann mehr in Richtung Nova Regio-Soul Food – eine Kategorie, dieser Küchenrichtung vielleicht noch fehlt. Insgesamt kocht Robert Stolz nicht ganz so reduziert, wie es manche Berliner Vertreter dieser Richtung, so dass seine Gerichte auch nicht Hipstern und „Einsteigern“ in Bezug auf diesen Küchen-Stil gefallen dürften.
Robert Stolz ist, und das ist bei diesem Konzept nicht unwichtig, ein ruhiger sympathischer Gastgeber, der, auf Nachfrage, Einblicke in seine Gedankenwelt offenbart, aber den Gast damit nicht zutextet. Das ist eine gute Voraussetzung, um die Idee der wirklichen Wohnzimmeratmosphäre als Restaurant entstehen zu lassen.
Für 80 Euro inklusive Wasser gibt es ein Menü, dass diesen Preis mehr als wert ist."

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Randtum / Sylt

Restaurant Söl'ring Hof, Rantum

"Die spannende Küche von Berner und seiner Mannschaft haben wir bereits im vergangenen Jahr genießen dürfen und ich darf für mich feststellen, es war noch um einiges besser. Geht hier einer auf den 3 Stern zu?" (Veröffentlicht im August 2021)

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Weitere Berichte über den Söl'ring Hof

Restaruant Söl'ring Hof, Rantum/Sylt

"Jan-Philipp Berner versteht es auf bemerkenswerte Art, Gerichte mit mehreren Tellern zu gestalten. Bei diesen Gängen ist jeder Teller für sich harmonisch, aber auch deren Zusammenspiel funktioniert bestens. Zudem sind diese Gerichte feiner und filigraner gearbeitet, als diese auf einem Teller. Die Gerichte, die „nur“ aus einem Teller bestehen, sind die kräftigeren, plakativeren des Menüs, die aber nicht eindimensionaler ausfallen. Sie erinnern mich mehr an den Besuch des Söl’ring Hofs von 2013. Trotz kräftiger Aromen, wie bei der Jocobsmuschel und der Zwiebel, sind diese harmonisch und aromatisch nicht überladen. Die Küche ist sehr einladend, das heißt überhaupt nicht verkopft, obwohl doch gerade die mehrteiligen Gerichte ein wenig nach Pinzettenküche aussehen. Es gibt kaum Säure oder Schärfespitzen und wenn doch – wie etwa bei der Zwiebel – trägt das eher Komplexitätssteigerung bei. Die Küche zeichnet klassisches Handwerk aus, wirkt aber gelassen, nicht forciert, aber trotzdem aufwendig und detailorientiert." (Oktober 2018)

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Westerland / Sylt

Restaurant JM, Westerland

"Auch ohne Auszeichnungen immer wieder ein Genuss. Der Service, geführt von Tochter Jane Müller und Schwiegersohn Ben Birkholz (Big Ben), ist ohne Fehl und Tadel. Die kreativen Sylter Frischeküche mit französischem Einschlag sorgt dafür, dass wir uns im ehemaligen „Pesel“ sehr wohlgefühlt haben." (August 2021)

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Weissenhaus

Restaurant Courtier, Weissenhaus

"Das Menü war gut – ohne Frage. Aber irgendwie wollte der Funke heute nicht wirklich überspringen. Christian Scharrer hat Spaß am mutigen Kombinieren, bringt dabei auch viele typische norddeutsche Elemente in seine ansonsten sehr klassisch französisch fundierte Küche, was ich grundsätzlich sympathisch finde. Aber nicht immer ging das für mich aus. Von der irritierenden Caesar Salad-Interpretation, die in den Proportionen verschobene Auster-Schweinebauch-Kombi bis zur Mais-Variation, mit der ich mittlerweile nicht mehr viel anzufangen weiß, gab es doch einige Gänge, die meinen Anspruch an die hohen Bewertungen nicht erfüllen konnten. Überzeugend hingegen der originelle Seezungen-Kohl-Gang, das exzellente Short Rib und die sehr guten klassischen Desserts.Christian Scharrer hat für das noble Ambiente des Schlosses auf Weissenhaus eine Küche kreiert, die zwischem klassischem Anspruch und moderaten modernen Kombinationen pendelt. Das gelang heute mal mehr, mal weniger gut, aber das Potential für eine spannende Küche hat das „Courtier“ allemal." (Januar 2019)

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