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Aktuelle Restaurant-Kritiken

Baden-Württemberg

Restaurant Schwarzwaldstube, Baiersbronn

"Nicht zuletzt verneige ich mich vor der Leistung des Hauses, die Kontinuität auf diesem Niveau, gerade nach dem doppelt gewichtigen Wechsel in der Küche, bewahrt zu haben. Chapeau!" (september 2019)

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Restaurant Hirschen, Sulzburg

"Das „Restaurant Douce Steiner“ in Sulzburg ist ohne jeden Zweifel einen Umweg wert. Wer eine französisch inspirierte, moderne Küche liebt, ist in diesem Restaurant bestens aufgehoben. Die Bodenständigkeit von Ambiente und Service kontrastiert auf launige Art und Weise mit der jungen Küche von Douce Steiner. Die vom Michelin vergebenen zwei Sterne sind uneingeschränkt verdient." (Mai 2019)

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Restaurant Goldener Adler, Stuttgart

"Ja, so ganz schlau bin ich aus dem Goldenen Adler nicht geworden - es blitzt hier und da das Können auf aber auf dem empfohlenen Niveau habe ich meine Essen nicht ganz gesehen. Mit Kollegen im Kessel jedoch trotzdem eine Reservierung wert - dabei hilft auch die gute regionale Weinauswahl den ein oder anderen Tropfen zu finden." (Mai 2019)

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Bayern

Restaurant Atelier, München

"Das Menü zeigt für mich eine schöne Entwicklung von Jan Hartwig. Es wirkt nicht mehr so angestrengt forciert, wie noch im vergangenen Jahr. Die Gerichte sind unverändert aromenstark und von mal mehr, mal weniger markanter Säure geprägt – ihre Markenzeichen sind also weiter präsent. Aber gerade die Hauptprodukte bekommen mehr Luft sich zu entfalten. Die Kombinationen sind weiter prägnant und einprägsam, aber alles wirkt differenzierter. Das macht das Menü insgesamt spannender, weil neben den lauten Tönen nun noch feine Akzente wahrnehmbar werden." (Oktober 2019)

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Restaurant Geisels Werneckhof, München

"Tohru Nakamuras Menü ist harmonisch angelegt. Die Gerichte sind eher ruhig – es fehlen nennenswerte Kontraste oder hervorstechende Einzelkomponenten. Die Power und der Aromendruck ist eher gemäßigt. So wirkt das gesamte Menü sehr ausgewogen. Das ist alles sehr gut gemacht, aber bei mir löst es keine Begeisterung aus. Es fehlen überraschende Elemente. Diese finde ich bei der Lachsforelle und dem Schweinebauch und an diesen Stellen überzeugt mich das Menü auch. Aber insgesamt wäre da aus meiner Sicht mehr möglich gewesen. ." (August 2019)

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Restaurant Sosein, Heroldsberg

"Jeder einzelne Gang für sich stimmig und wohlschmeckend. Im Ganzen war aber das Menü ein wenig säurelastig. Auch die Getränkebegleitung ging in diese Richtung. Ein gelungener Abend. Höhepunkte des Menüs die Saiblingsleber in Molke und das junge Gemüse." (Juli 2019)

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Berlin

Restaurant einsunternull

"Dieses Menü hat mich positiv überrascht. Selten habe ich einen jungen Küchenchef erlebt, der so filigran und präzise Aromen kombiniert. In keinem der Gänge war eine aromatische Unwucht und Disharmonie. Klar, erkennt man die vorherigen Stationen von Silvio Pfeufer. Die Optik erinnert an Jan Hartwig und das Aromenspiel auch etwas ans Facil, aber das ist am Anfang einer Küchenchef-Karriere auch nicht ungewöhnlich. Die aromatische Qualität und Klarheit der Konstruktionen sind aus meiner Sicht sehr vielversprechend. Die Speisefolge heißt „Berliner Menü“, soll die Aromen der Stadt aber in ihrer ganzen Weltläufigkeit zulassen und so gibt es Ausflüge in verschiedene Weltküchen – wenn die Gerichte derart schlüssig sind, ist es mir relativ egal, ob man diese Überschrift als treffend oder gekünstelt empfindet. Meine Überschrift wäre Feinheit, Filigranität und Präzision." (September 2019)

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Restaurant Ernst

"Das Team des Ernst schafft es meines Erachtens, den Eigengeschmack aller Produkte extrem genau auf den Punkt zu bringen. Das heißt: es wird genauso viel bearbeitet, gekocht oder gewürzt, bis der Eigengeschmack optimal ist. Aber eben nicht ein Salzkorn mehr sonst würde der Eigengeschmack ja beeinflusst. Das hießt bei den allerbesten Produkten: Sie werden de facto pur und unbehandelt serviert. Bei anderen gibt die beschriebenen fetthaltigen Saucen zur Intensivierung. Nur bei einem Fisch- und einem Fleischgang, einer wunderbaren Entenbrust, würde ich von einer Komposition im herkömmlichen Sinn sprechen. Ich würde dies als minimalinvasives Kochen - es wird nur so viel eingegriffen, wie des dem Hauptprodukt guttut - "das Produkt ist der Star" sagen viele Köche, hier beschreibt die Aussage den Stil der Küche." (August 2019)

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Restaurant Facil

"Die Küche von Michael Kempf ist nicht leicht auf einen Punkt zu bringen, weil alles in gewisser Weise die goldene Mitte trifft. Die Gerichte sind komplex, aber nicht überkomplex. Sie sind harmonisch, aber es gibt auch Kontraste, sie sind fein abgestimmt, aber nicht filigran, haben Ausdruckskraft, sind aber nicht forciert. Die Kombinationen sind außergewöhnlich, aber nicht experimentell. Was dann schnell Gefahr läuft, ins gefällige Mittelmaß abzurutschen passiert hier nicht. Alles wirkt stimmig und macht Lust auf Genuss. Das Facil ist einfach ein sehr schönes Restaurant, das gerade zum Lunch eine schöne Atmosphäre bietet, egal ob man aus der Mittags- oder der Abendkarte wählt." (Juli 2019)

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Hamburg

Restaurant Haerlin

"Dieses Mal war es ein durchgängig hochklassiges Menü, das einen dritten Stern wert wäre. Zwar bedient sich Christoph Rüffer hier bekannten und klassischen aromatischen Grundmustern, aber in allen Gängen sind diese schlüssig und mit eigener Handschrift verändert und leicht verschoben. So wirken die Gerichte präzise definiert, ohne ihre Zugänglichkeit zu verlieren." (Oktober 2019)

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Restaurant Zeik

"Das Zeik-Team zeigt eine Facette der modernen Regionalküche – nicht zu verkopft, aber feinen Spannungspunkten. Manches Detail lässt erkennen, dass mit Akribie und Präzision an der Konzeption der einzelnen Gänge gearbeitet wird und die Auseinandersetzung mit den regionalen Produkten mehr als nur eine Pflichtübung ist. Das ergibt in weiten Teilen bereits einen eigenständigen Stil. Er kommt vor allem dann gut zur Geltung, wenn die Gerichte eher filigran angelegt sind und dezente Kontraste eingebaut sind. Wenn ich nicht eingeladen gewesen wäre, hätte mich das Menü 79 Euro gekostet. Bei dem Preis-Leistungsverhältnis kann ich das Zeik nur empfehlen." (August 2019)

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100/200.kitchen

"Das Essen im 100/200 macht richtig Spaß und ist gleichzeitig kulinarisch interessant und trotz der schlicht wirkenden Gerichte anspruchsvoll, da die Geschmackstiefe stets bemerkenswert hoch ist. Alle Gerichte sind äußerst präzise zubereitet und gleichzeitig auf Zugänglichkeit und Wohlgeschmack ausgerichtet. Die Weinbegleitung unterstreicht die Gerichte sehr gut." (Juni 2019

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Niedersachsen

Keilings, Bad Bentheim

"Lars Keiling hat uns ein Menü präsentiert, das in weiten Teilen sehr überzeugen konnte. Nach einigen Kleinigkeiten in den ersten Gängen, die meiner Meinung nach etwas Finetuning vertragen könnten, hat das Menü deutlich Fahrt aufgenommen. Besonders gut haben mir die auf mich sehr fokussiert wirkenden Gänge wie der Kabeljau oder die Wachtel gefallen.Lars Keiling kocht mit erheblichem Aufwand, aber ohne übermäßige Extravaganzen. Sein Stil ist eher klassisch fundiert mit dem ein oder anderen modernen Twist. Das hat eine sehr gelassene Souveränität, die mir gut gefallen hat. Am Gesamtvergnügen hat aber auch der Service unter Gina Duesmann einen großen Anteil." (Oktober 2019)

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Restaurant Vince, Hannover

"Das „Vince“ hat uns positiv beeindruckt. Küchenchef Marko Dordevic hat ein gutes Händchen für feine aromatische Abstimmungen, die einen in den besten Momenten unmittelbar an die italienische Küste versetzen. Dass er hierbei auf sehr gute Produkte zurückgreifen kann, ist dem hohen Qualitätsanspruch von Vassilios Vassiliou zu verdanken. Alles andere hätte in diesem geschmackvollen Ambiente auch keine Aussicht auf dauerhaften Erfolg." (Juli 2019)

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Restaurant Die Insel, Hannover

"Benjamin Meusel schafft es, die Klassiker tadellos zuzubereiten und ihnen manchmal einen moderaten modernen Twist mitzugeben. Der Steinbutt wurde am Tisch hoch gelobt, an der Beurre Blanc hatte lediglich der Großinquisitor am Tisch ein wenig zu mäkeln. Nachdem die Sauciere jedoch die Runde bei den übrigen Gästen gemacht hatte, war klar, dass 5:1 Stimmen nicht täuschen können. Die fanden die Sauce perfekt. Auch alle weiteren probierten Gänge konnten gefallen und vor allem der Ravioli stach hier qualitativ als Gericht heraus. So sehr zu loben ist, dass man die Gäste nicht hungrig nach Hause schicken will, so sehr sollte man dennoch einige Portionsgrößen überdenken. Zumal im Rahmen eines mehrgängigen Menüs kommt man hier doch bei einigen Gerichten an seine Grenze." (Juli 2019)

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Nordrhein-Westfalen

Henne.weinbar, Köln

"Ich würde nicht jedes Mal so essen gehen wollen, „aber immer öfter“. Die Qualität verbunden mit der Lockerheit machen Spaß und das Gebotene hat ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis." (Septemberg 2019)

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Restaurant astrein, Köln

"Es hat uns gut gemundet: Unsere Erwartungen wurden voll erfüllt. Der Service war angenehm und stressfrei. Was will man mehr?" (September 2019)

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Restaurant astrein, Köln

"Es fehlte mir bei aller Qualität ein bisschen die Handschrift. Ich hätte Mühe, den Küchenstil zu beschreiben und den Spannungsbogen des Menüs darüber nachzuvollziehen. Die Zukunft wird vielleicht genau das bringen. Ich werde das jedenfalls gerne weiter verfolgen und finde, dass das „astrein“ eine schöne Ergänzung der gerade gar nicht langweiligen Gastroszene in Köln werden könnte." (August 2019)

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Restaurant Ox & Klee, Köln

"Wir haben dieses Menü nebst Einstimmungen und Ausklängen als höchst kreativ und harmonisch empfunden. Daniel Gottschlich realisiert seine Ideen sehr konzentriert auf den Geschmacksreiz, ohne aber zu provozieren. Er verzichtet weitgehend auf überflüssige Dekorationselemente und richtet dennoch gekonnt fein an. Diese Küche ist deutlich entfernt von jeglicher klassischen Attitüde, sie ist eigenständig und dennoch gradlinig, ohne in einen Minimalismus zu verfallen, der lediglich ein Produkt in den Vordergrund stellen willen. Man ist geneigt, das alte Dollase-Wort vom „gelungenen Akkord“ zu bemühen, um das jeweilige Gesamterlebnis zu würdigen." (August 2019)

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Restaurant Neobiota, Köln

"Der erste Besuch zum Frühstück im NeoBiota wird sicherlich nicht der letzte Besuch gewesen sein, denn das Konzept weiß zu überzeugen. Das Team steht immer noch am Beginn seiner Entwicklung und wird die kleinen Monita sicherlich mit mehr Erfahrung abstellen können. »Brunch ist tot. Es lebe das Frühstück!«" (August 2019)

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Rheinland-Pfalz

Restaurant Intense, Kallstadt

"Die Premiere ist gelungen – mein erstes rein vegetarisches Menü hat mir sehr gut gefallen. Benjamin Peifer hat hier gut komponierte Gerichte zu einem spannenden Menü geformt. Durch Grillaromen, Salzigkeit und markante Säuren haben die Gerichte eine angenehme Spannung. Filigran sind sie sicher nicht, sondern geschmacksintensiv - wie sollte es im Intense auch anders sein. Aber die Kombinationen sind doch präzise abgestimmt Die Gerichte konzentrieren sich auf die Tellermitte. Das heißt: alles auf die Gabel und der volle Genuss entfaltet sich." (September 2019)

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Restaurant PURS, Andernach

"Dass wir von diesem Abend komplett begeistert waren, liegt nicht nur am wunderschönen Ambiente, dem stets aufmerksamen und herzlichen Service oder der ausgezeichneten Weinbegleitung, sondern in erster Linie natürlich am hervorragenden Menü, das sich ohne Schwäche zeigte. Die Gerichte sind mit großer Detailliebe angerichtet, häufig originell komponiert, aber durchweg stimmig. Handwerklich ist das alles sowieso auf Top-Niveau." (Februar 2019)

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Restaurant L.A. Jordan, Deidesheim

"Daniel Schimkowitsch kocht aus meiner Sicht nicht grundsätzlich besser oder anders, als im vergangenen Jahr. Aber die Gerichte zeigen eine größere handwerkliche und geschmackliche Bandbreite. Das macht das Menü für mich wesentlich reizvoller und somit besser. Klar, asiatische Schärfe bleibt das wichtigste Erkennungsmerkmal der Küche, aber allein schon, dass es zu Beginn zwei Gänge gibt, die ihr Hauptprodukt nicht so sehr in den Mittelpunkt stellen, wie es später mit dem Saibling und der Garnele der Fall ist, wird es einfach facettenreicher. Mir gefällt das deutlich besser, auch wenn die grundsätzliche Qualität der Küche unverändert hoch geblieben ist." (Dezember 2018)

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Benelux

Restaurant De Librije, Zwolle

"Was für ein Abend! Jonnie Boer und sein Team haben erneut bewiesen, dass Stillstand hier scheinbar keine Option ist. Bis auf das Kaviarei und das Kalbstatar auf dem Freundschaftsring, die nicht ohne Grund zu den Klassikern im „De Librije“ gehören, konnten sämtliche Gerichte mit einem ganz eigenständigen Charakter und großer Originalität punkten. Aber ungewöhnliche Kombinationen sind hier nie nur Selbstzweck, sondern müssen immer auch Sinn machen. Ich habe viele Gerichte sogar als ausgesprochen souverän empfunden und überhaupt nicht forciert. Man merkt, dass hier niemand mehr etwas beweisen muss. An der Gesamtinszenierung hat man indes noch ein wenig mehr gefeilt und so fügen sich kleine Unterhaltungsmomente, wie die Küchenführung oder der Ice Cream Man ganz selbstverständlich ein. Und eher plakative Aktionen, wie das Anrichten des Tatars auf dem Handrücken, haben mit der Zeit weichen müssen. Der überwiegend junge Service agiert wie bisher mit viel Charme und Natürlichkeit. Man stellt sich, so gut wie möglich, auf die Sprache der Gäste ein, ohne dass man darum extra gebeten hätte. Aber natürlich macht es das noch ein wenig bequemer." (Oktober 2019)

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Restaurant Spectrum, Amsterdam

"Sidney Schutte und Sascha Speckemeier haben bereits gemeinsam im „De Librije“ bei Jonnie und Thérèse Boer gearbeitet. Es scheint, als würden beide konsequent an dem Ziel arbeiten, nicht nur in Bezug auf die Einzigartigkeit der Küche ihren Mentoren nachzueifern, sondern auch deren Bewertungen. Die Ambitionen auf den dritten Stern sind jedenfalls unübersehbar und mit vielen Gängen ist man auf dem besten Weg." (Oktober 2019)

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Café Cliché, Amsterdam

"In den besten Momenten erinnerten mich die Gerichte im „Café Cliché“ an „Rons Gastrobar“, auch wenn es dort noch einen Tick kreativer zugeht. Aber für jeden, der eine sympathische , unkomplizierte Alternative zu elaborierter Sterneküche sucht, aber dennoch nicht auf handwerklich gut gemachte Gerichte mit einem Twist verzichten will, ist das hier ein sehr angenehmer Ort. Daran hat auch der junge, immer mit einem Lächeln agierende Service seinen guten Anteil." (September 2019

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Restaurant Sinne, Amsterdam

"Auch der dritte Besuch im „Sinne“ hat die bisherigen Erfahrungen bestätigt. Die Küche ist kreativ, manchmal fast überbordend, aber immer harmonisch. Handwerklich ist das, was aus der offenen Küche kommt, ohnehin ohne Makel. Und das auch, wenn der Chef Alexander Ioannou, gebürtiger Schwede, nicht im Haus ist, wie an diesem Abend. Viele Gerichte werden auch von den jungen Köchen serviert und sie machen das mit erkennbarer Begeisterung." (September 2019)

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Restaurant Sabero, Roermond

"Der Abend im „Sabero“ war gleichermaßen angenehm und überraschend. Wir hatten keine rechte Vorstellung von Nico Boreas Küchenstil. Was wir erlebten, war eine gekonnte Mischung aus handwerklich gekonnt gemachten Gerichten, denen eine gewisse traditionelle Stilistik gemein war. Gleichzeitig waren aber immer auch unerwartete Akzente in den Gerichten, die die Küche ganz im Hier und Jetzt verorteten. Nichts wirkte gewollt oder aufgesetzt, sondern von einer großen Souveränität." (September 2019)

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Restaurant One, Roermond

"Auch unser zweiter Besuch im „One“ hat uns überzeugen können. Edwin Soumang hat uns ein eigenständiges Menü geboten, das nicht nur mit eleganter Optik erfreut, sondern auch mit kreativen Gerichten, die zwar einen sehr modernen Anstrich haben, aber im Kern häufig sehr klassische Geschmacksbilder bedienen. Etwas Luft sehe ich noch bei den Desserts und die ein oder andere Spielerei, wie zum Beispiel die wie Kaviar wirkenden Tapiokaperlen, könnte man überdenken. Aber sie stören auch nicht. In jedem Fall bleibt das „One“ für uns auch weiterhin eine lohnenswerte Adresse, wenn man mal schnell jenseits der Grenze kulinarische Abwechslung sucht." (September 2019)

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Restaurant Pure C, Cadzand-Bad

"Syrco Bakker hat das ausgezeichnete Niveau der früheren Besuche locker bestätigt. Seine Küche ist von großer Raffinesse und Originalität. Und vielleicht mehr als anderswo gehen hier Lage des Restaurants, Küchenstil und Zutaten eine harmonische Einheit ein. Das „Pure C“ feiert die Zutaten des Meeres und der Küstenregion. Fleisch spielt daher nur eine untergeordnete Rolle, aber wenn wie im heutigen Fall, auf großartige Weise." (August 2019)

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Frankreich

Restaurant JY's, Colmar

"Ich kann also guten Gewissens empfehlen, dieses Mittagsangebot im schönen Colmar zu wählen, sofern man die kulinarischen Erwartungen am Menüpreis und nicht an den beiden Macarons orientiert." (September 2019)

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Restaurant Les Ombres, Paris

"In Summe war das ein sehr entspannter und sehr schöner Mittag, der uns große Freude bereitet hat. Die Küche arbeitet ambitioniert und unterstreicht das hohe Niveau, das man in Paris anfinden kann. Dazu bereitet die Aussicht auf Paris wichtigstes und schönstes Wahrzeichen (man darf auch auf das Dach des Nachbargebäudes gehen, um näher dran zu sein) zusätzliche Freude. Ich könnte mir aber vorstellen, dass dieses Restaurant abends andere Gästetypen anzieht (Afterwork? Verliebte Pärchen?)." (Juli 2019)

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Bistrot Paul Bert, Paris

"Unter dem Strich ist es bodenständige Küche mit großen Portionen und somit eine gute Alternative für jeden, der so etwas abwechslungsweise mal in Paris sucht und in Deutschland sonst keine Schnitzel- und Wirtshäuser. Dazu war der Service bemüht aber ziemlich zerstreut, „Well Done“-Taube wurde rot serviert, Brot und Wasser oft vergessen und hin und wieder auch mal untereinander etwas deutlicher („IL MANQUE DU PAIN LÀ“) – aber das ist wahrscheinlich der normale Freitagabend-Wahnsinn in der Gastronomie." (Juli 2019)

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Italien

Gasthof Oberlechner, Vellau

"Insgesamt waren also auch hier die vergebenen 14 Punkte hoch verdient (der Aussicht würde ich sogar deren 18 zugestehen…), sodass sich eine Einkehr hier oben hoch über Algund trotz der etwas mühseligen bzw. serpentinenlastigen Anfahrt mehr als lohnt. Südtiroler Gastlichkeit at it´s best!" (August 2019)

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Restaurant Oberwirt, Marling

"Der Küchenchef, der laut Hausprospekt schon 30 Jahre im Haus ist, wusste, was er tat und bot eine souveräne klassische Küche ohne allzu große Überraschungen, aber auf hohem handwerklichen Niveau, die einfach gut schmeckte und einen hohen Genussfaktor bot." (August 2019)

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Restaurant Da Romano, Viareggio

"Der Eindruck, den die Gesamtleistung der Küche hinterließ, war ein wenig zwiespältig: Während ich sowohl beim perfekt zubereiteten Risotto, welches mit einem gekonnten Spiel von maritimen Aromen überzeugte, als auch in Bezug auf das Dessert, welches eine feine Balance zwischen den eher rauchigen (Whisky) sowie den süßen Elementen (der Rest des Ensembles) herstellte, die Sternewertung durchaus nachvollziehen konnte, fiel mir dies beim Hauptgang relativ schwer" (November 2018)

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