Restaurant-Kritiken Nordrhein-Westfalen
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Bergisch Gladbach
„Wir waren begeistert davon, was die Küche von Joachim Wissler aktuell leistet. Das mag von der Stilistik her anders sein als noch vor Jahren, doch strahlen die Kompositionen nach wie vor eine große Klarheit aus und unterstreichen seine kulinarische Intelligenz.“ (veröffentlicht im Juni 2024)
„Abschließend bleibt zu konstatieren, dass der Abend in allen Belangen ein absolutes Highlight war. Die Küche von Herrn Wissler hat sich, gerade nach dem Verlust es dritten Sterns, fundamental weiterentwickelt. Inwieweit der heutige Abend stellvertretend für die vergangenen Monate steht, vermag ich nicht zu beurteilen. Meine Einschätzung von vor 18 Monaten habe ich bereits eingangs erwähnt. Nur diesen Abend beurteilend bleibt als Resümee aus meiner Sicht nur: Joachim Wissler ist wieder da und war möglicherweise, ob der Klarheit und Reduktion der einzelnen Gänge, nie besser.“ (Veröffentlicht im Mai 2024)
"Die vegetarische Küche bewegt sich bei Joachim Wissler auf dem gleichen hohen Niveau wie alles, was er sonst kocht. Die neue, etwas „organischere“ Tellersprache gefällt dabei besonders gut. Und weil man aktuell nicht am Michelin-Thema vorbeikommt, wenn es um Joachim Wissler geht, zitiere ich gerne einen Satz, der an diesem Abend am Nachbartisch fiel: „Das sind keine zwei Sterne!“ - und das war Begeisterung und das Gegenteil der Forderung nach einer Abwertung. Dem schließe ich mich gerne an." (Veröffentlicht im Dezember 2023)
Restaurant Vendôme, Bergisch Gladbach
"Leider haben wir keinen der vegetarischen Gerichte in unser Club-Menü eingebaut bekommen, war dies doch kommunikativ das Zeichen des Neuanfangs, das Joachim Wissler gesetzt hat - ich hätte gern kennengelernt, wie er seine Küche ohne Fisch und Fleisch definiert. Aber auch im Menü mit Fisch und Fleisch sind deutliche Veränderungen zu erkennen. Die Aromenwelten von Joachim Wissler erkennt man wieder. Die Tellersprache ist aber eine andere: konzentrierter, auf die Tellermitte fokussiert und damit fokussierter wirken die meisten Gerichte auf mich. Für meinen Geschmack gibt das den Gerichten mehr eine innere Balance, während man früher hier und da die Balance durch Pendeln über den Teller selber suchen bzw. finden musste. Das wird vor allem bei der Rotbarbe und dem Hauptgang deutlich. Auf mich wirkt die Küche organischer und schlüssiger, aus dem Produkt heraus entwickelt und weniger aus dem Kopf. Ich muss ja zum Glück keine Bewertung abgeben, aber mit den deutschen Drei-Sternern kann sich Joachim Wissler auf jeden Fall weiter und unverändert messen.
Dazu trägt auch die Leistung im süßen Teil des Menüs bei. Larissa Metz präsentierte uns ihre Kreationen sympathisch direkt am Tisch. Ich finde, sie hat die Balance zwischen klassischer Süßspeise und modernem Dessert sehr gut getroffen. Die Desserts sind lecker, bedienen aber nicht nur den traditionellen Geschmack. Auch die Menge ist nach der Speisefolge sehr gut austariert. Aus meiner Sicht war das die beste Dessertabfolge, seit längerer Zeit. Auch Restaurantleiter Christoph Strahl überzeugte mit redegewandter Präsenz und Flexibilität bei der Weinbegleitung, die er in Vertretung von Sommelière Hannah Schmiederer präsentierte. Die Gerichte stellten uns weitgehend seine Kolleginnen vor, die dies etwas sachlicher taten und insgesamt für einen reibungslosen Ablauf des Abends sorgten. In der Summe möchte ich sagen, ob nun zwei oder drei Sterne – wer Wisslers Küche immer mochte, wird sie sicher weiter als Spitzenklasse empfinden und wem es vielleicht hier und da früher eine Spur zu intellektuell war, wird mit der neuen Tellersprache vielleicht sogar besser zurechtkommen." (Veröffentlicht im Juli 2023)
"Kurz vor dem Start ins 20. Jahre des Vendôme präsentiert sich Joachim Wisslers Küche, als das was sie immer war: am Puls der Zeit, oder gar dieser einen Schritt voraus. Die ersten beiden Gänge und das Hauptgericht waren für mich Highlights – extrem komplex, aber trotzdem zugänglich und spannend. Da merkt man, wie viel Detailüberlegungen und den Gerichten stecken und es macht einfach Spaß, diese nachzuverfolgen - auch weil es nicht angestrengt wirkt." (Februar 2020)
"Insgesamt wieder ein sehr beeindruckendes spannendes Menü." (Juni 2019)
" Ich bin diesmal mit offenen Erwartungen hingegangen und habe mich überraschen lassen. Technisch und handwerklich hat vieles gut funktioniert (Kalbsbries, Eis, Topfensoufflé). Geschmacklich auf dem Teller hingegen habe ich für mich versucht zu beantworten: Wie würde ich dieses Essen einwerten, wenn ich es woanders gegegessen hätte? Zum Beispiel im Adlon Esszimmer Berlin? Wenn ich diesen Quervergleich bemühe fällt es mir schwer zu sagen was bei diesem Mittagessen den dritten zusätzlichen Stern gegenüber den vergleichbaren Zweisternen ausgemacht hat. Was sind die Momente gewesen die man mehrfach nachbestellen wollen würde? Von denen man die Teller abschlecken möchte? Die man fiebrig bis spät in die Nacht nachkochen wollen würde? Ich lasse mir gerne vorwerfen die Küche von Herrn Wissler abermals nicht verstanden zu haben, aber mehr als zwei Sterne könnte ich auf Basis dieses - ohne zweifel sehr schönen und entspannten - Mittags nicht vergeben. In Summe schlägt das Menü mit ca. €800 für vier zu Buche, was ich persönlich ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis empfinde."
"Joachim Wissler wird für mich wohl nie langweilig werden, sondern stets ein Erlebnis; wenn auch einige Gerichte für mich Ecken und Kanten haben – oder gerade deswegen."
"Für mich war das Menü eines der Extraklasse – quantitativ und qualitativ. Die Küche wirkt in sich weiter gereift. Die Gerichte sind komplex, manchmal auch fordernd aber in einem entspannten Maß, so dass ein Menü über zehn Gänge nicht zu anstrengend wird. Dazu kommt die sehr gute Weinbegleitung, die Marco Fanzelin voll in den Dienst der Gerichte stellt. Für mich war der gesamte Abend – natürlich auch dank des entspannten Service sowie unserer netten Tischrunde – ein Genuss allerhöchster Güte."
Restaurant Vendôme, Bergisch Gladbach (Dezember 2017)
"Der Lunch ist eine absolute Empfehlung. Die Stimmung im Restaurant ist gelöst, das Menü hat genau den richtigen Komplexitätsgrad und Länge. Ein, zwei Elemente scheinen gegenüber den regulären Menüs in der Komplexität etwas reduziert, aber dies gilt nicht für den Geschmack."
"Wissler arbeitet mit der Präzision eines Uhrwerks, er ruht sich nicht aus, er lässt nicht nach. Im seinem seit Jahren gesteckten Rahmen aus vier Amuses, mehrgängigem Menü und vier süßen Abschlüssen streut er immer wieder Neues, Bewährtes, Klassisches, Überraschendes und Kreatives ein, ohne einem Zeitgeist oder einer Mode zu folgen. Wie eigentlich alle Großen bleibt auch Joachim Wissler sich treu und vertraut auf sein Können und die Qualität seiner Produkte, die von seiner Küchenmannschaft optimal behandelt und veredelt werden."
"Alles in allem ein ***-Lunch zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis. Kein Innovationsfeuerwerk, aber eine sichere Bank für sehr hohes Niveau."
Restaurant Vendôme, Bergisch Gladbach (März 2015)
"WAHNSINN. Es war so unglaublich gut, durchdacht, konzeptionell sehr stark in jeder Einzelheit und in der gesamten Wirkung. Da stimmte einfach alles, bis zum letzten i-Tüpfelchen."
Restaurant-Kritik
Ludwigs, Bonn
"Erik Schmitz setzt auch im „Ludwig’s“ auf aromenstarke Kombinationen und scheut sich nicht vor prägnanter Schärfe. Seine Küche ist hier deutlich stärker asiatisch geprägt und damit keine bloße Kopie dessen, was er im „rays“ gekocht hatte."
Restaurant-Kritik
Yunico, Bonn
„Das war durchweg hochklassig, was uns im Rahmen dieses Omakase-Menüs serviert wurde.“
Weitere Berichte Restaurants in Bonn
"Das ist klassische Küche im besten, aber auch modernen Sinn, wie man schon an den verwendeten Zutaten erkennen mag, die die Küche zu harmonischen und geschmackvollen Kreationen verbindet. Und dass Rainer Maria Halbedel sein Handwerk beherrscht, steht außer Frage. Beim letzten Bericht habe ich den Küchenstil schon näher beschrieben und möchte mich hier nicht wiederholen, da Halbedel absolut „auf Linie“ bleibt und keinen Aufwand bei der Herstellung und Präsentation seiner Gerichte scheut." (Veröffentlicht im Dezember 2022)
"Was macht denn nun die Küche von Rainer Maria Halbedel aus, dass man an einem Abend in seinem Restaurant kulinarische Glücksmomente erlebt, obwohl man weder bei einem lupenreinen „Klassiker“ noch bei einem ausgewiesenen Avantgardisten gegessen hat? Es ist die Kombination von beidem, der stete Drang des Küchenchefs, bewährte Geschmackskombinationen noch einmal neu zu arrangieren und überraschend darzubieten. Es ist die Neugier auf seinen kulinarischen Reisen, um Neues mit nach Hause zu bringen, das in seine Küche passt. Es ist die Erkenntnis, nur das machen zu wollen, was man kann, und nicht das können zu wollen, was man nicht kann. Es ist das Harmoniebedürfnis des Kochs, das jede Provokation auf dem Teller ausschließt. Es ist die spürbare Leidenschaft des Kochs, für jeden Gang alles aus seinem Garten zusammen zu tragen, was seinem Hauptprodukt zuträglich ist. Es ist die Erfahrung Halbedels, die ihn gelassen und verantwortungsbewusst mit seinen Produkten umgehen lässt und dabei seinen sicheren Instinkt für neue harmonische Kreationen ausspielen lässt." (Juni 2020)
„Das war von der Küchenperformance her über weite Strecken schon sehr stark, was die Mannschaft um Michael Dyllong an diesem Abend abgeliefert hat. Auch wenn die Kombination von westeuropäischen bzw. französischen Produkten und Küchentechniken mit japanischen Einflüssen bzw. Zitaten mittlerweile landauf, landab praktiziert wird und mitunter schon ein wenig abgegriffen erscheint, gelingt diese Melange hier hoch über den Dächern von Dortmund in vielen Facetten ganz hervorragend, vor allem in Bezug auf die Grüße aus der Küche und die Vorspeisen. Insgesamt hat sich die Küche von Herrn Dyllong seit ihren Anfängen in der Spielbank Hohensyburg durchaus weiterentwickelt, denn sie ist kompositorisch reifer geworden und weniger verspielt als damals. Diese positive Entwicklung wird auch von den meisten relevanten Guides honoriert, denn in vielen (z.B. im Gusto, im Gault Millau oder im Feinschmecker) tendieren die Wertungen schon in Richtung eines 2-Sterne-Levels, welches hier durchaus mit weiterem Beharrungsvermögen und noch mehr Konstanz erreicht werden kann.“ (Veröffentlicht im Juli 2024)
"Das war sehr überzeugend, Herr Grammon, was sie uns vom Amuse bis zu den Petit Fours geboten haben, anders kann man das, was hier über drei Stunden „abgeliefert" wurde, nicht zusammenfassen! Alle Kreationen überzeugten durch eine hohe Produktqualität und waren kompositorisch äußerst stimmig bzw. rund. Handwerklich war alles, was uns serviert wurde, makellos und fast alle Speisen bewegten sich in einem klassischen Kontext, wobei diese eher klassische Küchenlinie oftmals durch kleine moderne Twists und Techniken ein wenig aufgelockert bzw. ins „Hier und Jetzt“ transportiert wurde. Deutlich zum Ausdruck kam, dass hier kein „junger Wilder“ (hyper-) aktiv ist, sondern dass Dirk Grammon in sich ruht, anscheinend seinen (sehr bedachten und abgeklärten) Stil gefunden hat und sich trotz seines noch nicht sehr fortgeschrittenen Alters nichts mehr beweisen muss!" (Veröffentlicht im Januar 2022)
Restaurant-Kritik
Zwanzig23 by Lukas Jacobi, Düsseldorf
„Es wird von Lukas Jakobi viel Geschmack geboten. Der Ess-Spaß ist für mich groß, weil er auch out-of-the-Gourmet-Box denkt.“
Restaurant-Kritik
Setzkasten, Düsseldorf
„Das Niveau war durchgehend hoch. Auch an der Kreativität, die bereits früher die Küche auszeichnete, hat sich nicht viel geändert.“
Restaurant-Kritik
Setzkasten, Düsseldorf
„Unserer Meinung nach hat das Restaurant seinen Stern verdient zurückbekommen!“
Restaurant-Kritik
Nagaya, Düsseldorf
"Besonders beeindruckt hat mich beim Sushi die Mundfülle, das erlebt man nicht alle Tage."
Restaurant-Kritik
Münstermanns Kontor, Düsseldorf
„Den Bib Gourmand habe ich in der Qualität noch nicht ganz so sehen können.“
Weitere Berichte über Restaurants in Düsseldorf
"Ich bleibe dabei: Mittags sollten Menüs nicht zu stark von dem abweichen, was die Küchenbrigade zu leisten imstande ist. Liest man sich andere Berichte über das Fritz‘s Frau Franzi durch, kommt man schnell zu dem Schluss, heute Mittag nicht das Optimum auf den Tellern gehabt zu haben." (Februar 2020)
"Insgesamt wurde hier eine starke Gesamtvorstellung abgeliefert! Ich weiß natürlich nicht, ob hier beim großen Omakase-Menü am Abend qualitativ und kreativ noch „eine Schippe draufgelegt wird“, aber was uns hier von Nagaya-san an japanischer Hochküche mit kongenialen Einsprengseln aus der europäischen Küchentradition präsentiert wurde, war kompositorisch ausgefeilt und durchgehend auf einem hohen Anspruchsniveau. Großartig abgeschmeckt waren vor allem die Saucen: Genial z.B. kam in Bezug auf die erste Vorspeise die feinsäuerlich abgeschmeckte Pfefferjus zum Thunfischtatar daher, und auch die Buchweizen-Vinaigrette mit ihrem feinen Säurespiel zum Rotbarsch wusste zu gefallen. Es folgten eine fein ausbalancierte Sojasauce zur Sushivariation und – für mich die größte Überraschung als nicht allzu großer Wasabi-Verehrer – eine relativ milde Wasabi-Butter-Sauce zum Kalb, in der die Schärfe des frischen Wasabis durch die Butter soweit abgemildert wurde, dass sie den Eigengeschmack des Fleisches nicht überdeckte und so zu einem kongenialen Begleiter wurde. Hinzu kommt, dass die Produktqualitäten sowohl beim Fisch (insbesondere bezüglich der Sushivariationen) als auch beim Fleisch über jeden Zweifel erhaben waren, was man hier aber auch nicht anders erwartet hatte…" (Juli 2019)
" Die gängige Beschreibung, dass das Nagaya europäische und japanische Küche miteinander verbindet, trifft zu. In einigen Gängen gelingt die Verbindung ganz hervorragend. Das gilt vor allem, wenn es um Aromenkombinationen geht. Warum man sich aber nicht in einigen Gängen stärker auf die Wirkung des puren Produktgeschmacks verlässt, diesen stärker herausstellt, verstehe ich nicht ganz. Da ich keinen Qualitätsunterschied bei den verwendeten Fischen und Meeresfrüchten zum Yoshi erkennen konnten, würde ich persönlich den traditionelleren japanischen Stil des Yoshi dem etwas aufgeweichten Purismus des Nagaya vorziehen. Objektiv betrachtet verfolgen beide Restaurants eine etwas andere stilistische Ausrichtung, sind qualitativ aber auf gleicher Höhe, erst recht, wenn man den günstigeren Preis im Yoshi berücksichtigt. Trotzdem war das ein sehr angenehmer und gelungener Abend im Nagaya.." (April 2019)
"Mir ist klar, dass hier, wie im „Nagaya“ selbst, abends noch aufwändiger gekocht wird. Zumindest verheißen die beschriebenen Menüs das. Aber auch das Lunch-Menü ist bereits ein großes Vergnügen. Nicht unbedingt ein günstiges, denn mit Apéritif, Wein und Sake (so man denn möchte) überschreitet man auch hier zu zweit leicht die 400 Euro-Grenze. Aber wir fanden den Preis dennoch angemessen für das Gebotene. Auch der Service, zurückhaltend, aber immer zur rechten Zeit zur Stelle, kenntnisreich und freundlich sowieso, entspricht dem hohen Niveau. Worin sich der Unterschied zwischen beiden Restaurants ausmacht, habe ich allerdings nicht erkennen können. Denke ich an unseren Lunch im „Nagaya“ zurück, ist die Stilistik, vor allem mit den europäischen Crossover-Anleihen, doch schon sehr ähnlich. Aber das ist ja alles eh nur Schubladendenken und wenn man den Mittag so genossen hat, wie wir es getan haben, sind die Schubladen auch ruckzuck wieder zu." (Veröffentlicht im Januar 2022)
"In Summe fand ich die Auszeichnung mit dem Michelin-Stern bei unserem Besuch und Menü voll gerechtfertigt. Die Produktqualität ist sehr gut, die Geschmacksbilder eingängig und es sind natürlich eine sehr große Vielfalt an Eindrücken die da auf einen einprasseln. Besonders denkwürdig war für mich der Gang mit der Königskrabbe. Meine Freundin (die noch nie in Japan war) schwärmt danach noch Wochenlang „wie toll und horizonterweiternd es war diese gehobene japanische Geschmackswelt kennenzulernen“." (Veröffentlicht im Februar 2021)
"Das Yoshi hat mich überzeugt. Die Produktqualitäten sind oder liegen nahe am Referenzbereich und dies wird auch gut zur Geltung gebracht. Die Aromen habe eine große Klarheit. Die Kombinationen der Speisen sitzen. Für den Preis von 118 Euro bzw 152 Euro mit Wagyu kann man eigentlich nicht wesentlich mehr erwarten. Das Yoshi ist aus meiner Sicht eine klare Empfehlung. Ich bin kein großer Kenner der japanischen Küche und kann daher nicht beurteilen, wie originalgetreu die Gerichte gestaltet sind und wo es der persönliche Einfluss von Herrn Nagaya spürbar ist, aber alles wirkt stimmig. Der Stern ist jedenfalls gerechtfertigt." (Dezember 2018)
Restaurant-Kritik
Kettner's Kamota, Essen
"Nach diesem ersten Ma(h)l waren wir uns alle einig, dass das kettnersche Konzept voll aufgeht: Eine großartige Küche mit grandiosen Grundprodukten und einem hervorragenden Geschmacksverständnis"
Restaurant-Kritik
Kettner's Kamota, Essen
„Traditionelle, rustikale Gerichte werden handwerklich perfekt zubereitet und geschmacklich modernisiert – und zwar so, dass der Soulfood-Charakter nicht verloren geht.“
Restaurant-Kritik
Kettners' Kamota, Essen
"Die Küche im „Kamota“ macht Spaß, denn sie ist nicht nur handwerklich tadellos und aufwändig, sondern sie kombiniert asiatische und vor allem japanische Einflüsse, was ja derzeit landauf, landab en vogue ist, auf gekonnte Weise mit österreichischen Elementen."
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"Ähnlich wie es Forumsmitglied „Tilla“ in diesem Thread im Vorfeld schon beschrieben hat, musste man nach dieser Gangfolge leider konstatieren, dass die „Dramaturgie“ über das gesamte Menü hinweg als recht inkonsistent zu bezeichnen war: Während im ersten „Akt“ anscheinend ein „Stück“ von Tobias Weyers gegeben wurde (sehr säurebetonte Kreationen, in denen Fisch, Meeresfrüchte und vegetarische sowie rohe Komponenten die Hauptrolle einnahmen), der eher auf der modern-innovativen Klaviatur spielte, lebte der zweite „Akt“ wohl eher von den klassischer angelegten Gerichten (Lamm, Käse, Dessert) Knut Hannappels, woraus sich zwar kein „Trauerspiel“ entwickelte, aber auch kein stringenter „Handlungsfaden“, welcher sich durch die gesamte "Inszenierung" zog." (veröffentlicht im November 2022)
"Betrachtet man die Tatsache, dass das Vier-Gänge-Menü inklusive der begleitenden Weine (alternativ auch als alkoholfreie Begleitung oder mit Stauder Pils möglich) sowie dem Amuse-bouche und dem Sorbet nur 69,00 Euro kostet, kann man einerseits keine Luftsprünge erwarten. Andererseits sollen, behaupte ich, durch solche Angebote doch neue Gäste an die gehobenere Küche im Allgemeinen oder an dieses Restaurant im Speziellen herangeführt werden. Gerne würde ich in Zukunft einmal ein normales Menü oder ausgewählte Klassiker à la carte bestellen und dem, dann vielleicht ja besser eingespielten, Duo Hannappel/Weyers eine neue Chance geben. Obwohl das Hannappel, wie man hier so schön sagt, »umme Ecke« liegt, konnte ich bei meinem ersten Besuch nicht vollumfänglich überzeugt werden, sodass ein Wiederbesuch in naher Zukunft nicht geplant ist – schade eigentlich." (Februar 2020)
"Das Köchetrio um Oliver Röder hat ein Menü präsentiert, dem sehr deutlich der jahreszeitliche Bezug anzumerken war, was mir gut gefallen hat. Dass man hier kreativ und mit vielen Ideen zu Werke geht, ist unübersehbar und macht sich in vielen Details bemerkbar. Nicht alles geht dabei für mich immer auf, aber Gänge wie das Wachteltatar, der Kabeljau und der Hirsch überzeugen mit klarem aromatischem Fokus. Katharina Röder versieht den Service mit einer weiteren Mitarbeiterin umsichtig und schafft unaufdringlich, aber aufmerksam eine angenehme Atmosphäre, die dazu beiträgt, dass man sich als Gast wohlfühlt. Der Abend in „Bembergs Häuschen“ hat uns gefallen und ein wenig von dem trüben Herbstwetter vergessen lassen. Nach einer Nacht im geschmackvollen Hotelzimmer scheint dann am nächsten Tag auch wieder die Sonne. New York ist weit und Euskirchen ist doch auch gar nicht so übel." (Dezember 2019)
"Die Mühlenhelle in Gummersbach ist eine sehr gute Hotel-Adresse, die man uneingeschränkt empfehlen kann. Für das leibliche Wohl ist in Bistro und Restaurant gesorgt, wenngleich man an das Restaurant nicht allzu große Erwartungen stellen sollte. Mit dem, was wir an diesem Abend serviert bekamen, ist der Michelin-Stern eigentlich kaum gerechtfertigt; und mit 15 Punkten im Gault-Millau ist die Küche nach unseren Eindrücken gut bedient. Ich sehe dieses Haus als lokale Institution, als erstes Haus am Platz, in dem man sehr gut Familienfeiern und andere Festivitäten in einem wunderbaren Ambiente verbringen kann. Allein wegen der Küche aber lohnt sich derzeit eher kein Umweg durchs Bergische Land." (Veröffentlicht im Mai 2022)
Kürten
"Wir werden hier sicher nicht das letzte Ma(h)l gegessen haben."
Restaurant-Kritik
Spitzner, Münster in Westfalen
„Hier wurde eine handwerklich tadellose, durch und durch klassisch-französische Produktküche bester Qualität inszeniert.“
Restaurant-Kritik
Cœur d'Artichaut, Münster
„Die Verbindung aus französischer Basis, kreolischer Freude am Würzen und Expressivität hat eine bemerkenswert hohe Qualität erreicht, die zwei Sterne auf jeden Fall rechtfertigt.“
Weitere Berichte über das Restaurt Coeur d'Artichaut
"Als Fazit kann man ziehen, dass dieses zentral gelegene Casual-Fine-Dining-Lokal für das längere Zeit sternelose Münster auf jeden Fall eine kulinarische Bereicherung darstellt und diesbezüglich eine Lücke schließt, denn zwangloses Genießen auf diesem (zugegebenermaßen auch hohen Preis-) Niveau war in der altehrwürdigen Universitätsstadt lange Zeit nicht möglich." (Veröffentlicht im August 2021)
"Das Menü wusste mit harmonischen Gerichten und einwandfreiem Handwerk zu überzeugen. Die Kombinationen sind kreativ, aber – vom Post-Dessert vielleicht mal abgesehen – nicht verstörend. Süffige Saucen bestimmen viele Gänge und führen am Tisch zu einiger Begeisterung. War das typisch Bretagne? Nach meiner Erinnerung vor Ort bestenfalls marginal. Hatte das kreolische Einflüsse, wie auf der Homepage angekündigt? Heute sicher nicht. Aber das spielt auch keine Rolle, wenn alles Übrige auf dem Teller so stimmig war und eine klare, kreative Linie zeigt." (Veröffentlicht im Januar 2021)
Odenthal
Restaurant-Kritik
Zur Post, Odenthal
„Sie interpretieren diese Klassik auf höchst schmackhafte und moderne Weise.“
Restaurant-Kritik
Postschänke, Odenthal
„Äußerst schmackhafte Wohlfühlgerichte gutbürgerlicher Provenienz“
Paderborn
"Stärken hat die Küche, die vom Hausherrn größtenteils zu Recht als „schlotzig“ gekennzeichnet wird, in der Tat vor allem hinsichtlich „schlotziger“ Wohlfühlgerichte bzw. in Bezug auf das heutzutage so genannte „Comfort food“, was bei der herrlich cremigen Topinambursuppe (mit großzügiger Trüffeleinlage…) und bei der tiefgründigen Schmorsoße zu den äußerst mürben Kalbsbäckchen mehr als deutlich wurde. Wenn die oben beschriebenen kleinen Misstöne behoben werden und gerade in Bezug auf die Fischvorspeisen und das Hauptgericht noch etwas an der „Kreativschraube gedreht wird“, wären die vom Gault Millau vergebenen 17 Punkte auch voll gerechtfertigt (so sehe ich das „Balthasar“ bezogen auf seine derzeitige Küchenperformance bei soliden 16 Punkten)." (Februar 2020)
Pulheim
"Torben Schuster, der über Stationen bei Jonnie Boer und Yoshizumi Nagaya in seiner Vita verfügt, hat einen ganz eigenen Stil entwickelt. Kreativ, modern, fokussiert und auch mal eher klassisch, wenn es die bessere Option ist. In jedem Fall ist es nie langweilig, oft mutig und zeugt von einer eigenständigen Handschrift. Der Service ist ausgesprochen freundlich und aufmerksam. Darüber wacht auch Peter Hesseler, der Patron des Hauses, dem auch das ebenfalls Michelin-prämierte „La Société“ und das „ITO“ in Köln gehören. Dass seine Aufmerksamkeit mehr den Stammgästen gehört, ist vor allem in diesem Rahmen wohl völlig normal. Ein „Auf Wiedersehen“ zur Verabschiedung wäre trotzdem nicht zu viel verlangt. Aber das macht das übrige Team gut und locker wieder wett. Als wir unseren Smart wieder durch das große Eisentor lenken und nach Köln zurückfahren, liegen die gepflegten Putting-Greens schnell hinter uns und die Baustellen vor uns. Der Sommer darf aber trotzdem gerne auf diese Weise zu Ende gehen." (Veröffentlicht im Dezember 2023)
„Das Menü hatte für mich im Bereich "Meer" seine Schwächen (Gang 2&3) und "an Land" sowie bei den Desserts seine Stärken. Insgesamt kann ich die Entscheidung des Guide Michelin nachvollziehen (noch) nicht auf zwei Sterne aufzuwerten. Dafür waren beim Hummer und der Rotbarbe eben doch gewisse Schwächen vorhanden, die mir bei zwei Sternen so in der Regel nicht unterkommen. Dass Torben Schuster aber das Zeug zum zweiten Stern hat, zeigte er beim Rest des Menüs deutlich." (Veröffentlicht im Mai 2024)
"Torben Schuster, der über Stationen bei Jonnie Boer und Yoshizumi Nagaya in seiner Vita verfügt, hat einen ganz eigenen Stil entwickelt. Kreativ, modern, fokussiert und auch mal eher klassisch, wenn es die bessere Option ist. In jedem Fall ist es nie langweilig, oft mutig und zeugt von einer eigenständigen Handschrift. Der Service ist ausgesprochen freundlich und aufmerksam. Darüber wacht auch Peter Hesseler, der Patron des Hauses, dem auch das ebenfalls Michelin-prämierte „La Société“ und das „ITO“ in Köln gehören. Dass seine Aufmerksamkeit mehr den Stammgästen gehört, ist vor allem in diesem Rahmen wohl völlig normal. Ein „Auf Wiedersehen“ zur Verabschiedung wäre trotzdem nicht zu viel verlangt. Aber das macht das übrige Team gut und locker wieder wett. Als wir unseren Smart wieder durch das große Eisentor lenken und nach Köln zurückfahren, liegen die gepflegten Putting-Greens schnell hinter uns und die Baustellen vor uns. Der Sommer darf aber trotzdem gerne auf diese Weise zu Ende gehen." (Veröffentlicht im Dezember 2023)
Weitere Berichte über das Restaurant
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Remscheid
Senden
"Zieht man ein kulinarisches Gesamtfazit, so muss man konstatieren, dass hier vor den Toren Münsters überwiegend eine recht hochstehende Küchenleistung gezeigt wird, die mit etwas mehr Konzentration bzw. Feinjustierung bezüglich der Detailarbeit in durchaus noch höhere Sphären vordringen könnte. Die Ambitionen des Küchenteams rund um Daniel Wobbe (der teilweise auch mit serviert) scheinen schon jetzt deutlich in Richtung einer Sternewertung zu gehen, wobei wir uns einig waren, dass hierzu noch an kleineren Stellschrauben (s.o.) gedreht werden müsste. Die Grundlagen für höhere Weihen im roten Guide sind aber gelegt und die derzeitigen Wertungen in anderen Genussführern (zwei schwarze Hauben im Gault Millau, 6+-Pfannen im Gusto) bringen den derzeitigen Status quo der Küchenperformance meiner Meinung nach sehr gut auf den Punkt. Zusammen mit dem modern-eleganten Ambiente, dem freundlich-zugewandten Serviceteam und der fairen Preisgestaltung (115 Euro für das Menü, 60 Euro für die Weinbegleitung) wird hier ein Gesamtpaket geschnürt, welches durchaus zum Wiederkommen animiert (vielleicht sitzt man dann ja sogar schon in einem Sternerestaurant )!" (Veröffnetlich im August 2024)
Velbert
Entschuldigung, es wurden keine Inhalte gefunden.
„Ohne Frage war auch dies wieder ein sehr genussvolles Essen. Es ist immer wieder faszinierend, welche Vielfalt hier aus der Küche geschickt wird, ob es ausgefeiltere Kreationen im Degustationsmenü sind oder eher rustikale, bürgerliche Gerichte. Mitunter sind die Grenzen zwischen beidem auch fließend. Allen gemein ist aber die handwerkliche Sorgfalt, die jeden Teller auszeichnet. Wer hier lernt, darf sich glücklich schätzen. Walter Stemberg umsorgt die Gäste zusammen mit der Servicecrew, die nicht ohne Grund auch schon seit Ewigkeiten im Haus ist. All das vermittelt viel familiäre Atmosphäre, in der sich jede und jeder einfach wohlfühlt.“ (Veröffentlicht im August 2024)
„Ohne Frage war auch dies wieder ein sehr genussvolles Essen. Es ist immer wieder faszinierend, welche Vielfalt hier aus der Küche geschickt wird, ob es ausgefeiltere Kreationen im Degustationsmenü sind oder eher rustikale, bürgerliche Gerichte. Mitunter sind die Grenzen zwischen beidem auch fließend. Allen gemein ist aber die handwerkliche Sorgfalt, die jeden Teller auszeichnet. Wer hier lernt, darf sich glücklich schätzen. Walter Stemberg umsorgt die Gäste zusammen mit der Servicecrew, die nicht ohne Grund auch schon seit Ewigkeiten im Haus ist. All das vermittelt viel familiäre Atmosphäre, in der sich jede und jeder einfach wohlfühlt.“ (Veröffentlicht im August 2024)
Weitere Berichte über das Haus Stemberg
Restaurant Haus Stemberg, Velbert
"Was für ein Mittagessen! Gut gegessen haben wir bei Sascha Stemberg schon immer, aber heute war es auf einem durchgehend beeindruckenden Niveau, bei dem ich wirklich alle Gänge ausgezeichnet fand. Die Teller sind klug komponiert, zwar komplex, aber nicht überladen und mit klaren Geschmacksbildern. In dieser Form war das ganz, ganz stark." (Veröffentlicht im Mai 2022)
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"Sascha Stemberg konzentriert sich coronabedingt nur auf ein Degustationmenü. Dies geht mehr in die Richtung der früheren regionalen Speisefolge, da die Aromen und Geschmacksbilder etwas rustikaler wirken, aber nicht weniger ausgefeilt sind. Die Küche ist unverändert unkompliziert, aber präzise zubereitet – und einfach ein entspannter und entspannender Genuss. Das Haus Stemberg ist und bleibt ein Gasthaus für den sorgrenfreien Genuss, auch in diesen Zeiten." (September 2020)
"Für mich war das ein optimales Restauranterlebnis. Die verschiedenen Karten und Extra-Angebote erlauben es, ganz nach Gusto kreuz und quer zu kombinieren. Die regionalen Gerichte sind mit der gleichen Sorgfalt und Finesse zubereitet, wie die Gerichte aus dem Degustationsmenü. Das ist Casual Fine Dining par excellence." (Mai 2020)
"Für »nur« 36,00 € durften wir ein erstklassiges Mittagessen erleben, das somit nicht nur einen Bib Gourmand verdient gehabt hätte, sondern auch den Michelin-Stern rechtfertigt. Da meine beiden vorherigen Berichte zu diesem Restaurant zeitlich nach diesem Besuch liegen, sehen Sie: Ich komme immer wieder gerne zur Familie Stemberg und nehme die Familie Tilla jederzeit gerne mit." (April 2020)
"Bei meinen bisherigen Besuchen im Haus Stemberg hatte ich immer eines der diversen Menüs gegessen. Dieses Mal stand ganz im Zeichen der anderen Karten (Klassiker und Tagesangebote), die ich bisher viel zu sehr vernachlässigte. Dass das ein großer Fehler war – denn sonst wären es ja keine Klassiker –, hat Sascha Stemberg mit seinem Team heute eindrucksvoll bewiesen. Ich freue mich schon auf den nächsten Besuch und die nächsten Klassiker…" (Dezember 2019)
"Wieder einmal verlasse ich rundum glücklich die Familie Stemberg mitsamt einer kleinen Tafel Schokolade, die mit der Rechnung kam. Das Essen hatte, bis auf die meiner Meinung nach nicht mehr allerbesten Tomaten von Theo Frings, ein konstant hohes Niveau. Eine richtige Wohlfühlküche mit entsprechendem Service und äußerst fairer Weinbegleitung, die ich mir auch in meiner Heimstadt wünschen. Wer noch nie im Haus Stemberg war, sollte für 2020 auf jeden Fall einen Besuch einplanen (vorher ist das Restaurant nämlich komplett ausgebucht)!" (Dezember 2019)
"Auch in fünfter Generation legen Stembergs Wert darauf, dass man immer ein Gasthaus war und es auch bleiben möchte. Der über die Jahre gewonnenen Auszeichnungen ist man sich sehr bewusst, will aber trotzdem keinerlei Hemmschwellen aufkommen lassen. Hier kann man bestellen, worauf immer man Lust hat. Auch an diesem Tag sitzen einträchtig Gäste beieinander, die nur zwei Gänge bestellen und andere, die ganze Menüs bestellen. Allen gemeinsam ist, dass sie wissen, wie sorgfältig hier gekocht wird. Ob es Klassiker sind, die moderat verfeinert sind oder Gerichte mit eindeutig kreativerem Touch. Und häufig, wie in unserem Menü, sind die Grenzen vollkommen fließend. Die Mischung macht's. Jedenfalls wird hier jeder fündig und glücklich. Die gelebte Gastfreundschaft tut ihr Übriges dazu." (Juni 2019)
"So stelle ich mir ein Ein-Sternerestaurant in Deutschland vor – klassische Gerichte Wirtshausküche und Kreationen aus dem Fine Dining Bereich auf einem Level mit gleicher Liebe und Präzision zubereitetet – das macht richtig Spaß. Da muss man nicht groß drüber nachdenken, denn die Gerichte sind zugänglich, aber nicht gewöhnlich. Man liest die Komponenten und hat schon eine gute Vorstellung, wie das Gericht schmeckt. Aber mit Schärfe oder Säure werden doch interessante und Geschmacksbilder aufgebaut, die den Gerichten genau die richtige Prise Spannung geben, ohne sich irgendwie zu verkünsteln." (März 2019)
Wuppertal
"Er zelebriert im „Shiraz“ eine Küche, die in jedem Detail unglaublich präzise wirkt und in der auch den kleinsten Mikroelementen auf dem Teller die größtmögliche Aufmerksamkeit geschenkt wird. Die perfekt arrangierten Tellergemälde besitzen kompositorisch und optisch eine gewisse Makellosigkeit, worin – auch wenn dies ein wenig widersprüchlich klingen mag – auch gleichzeitig eine kleine Schwäche der auf Hochtouren performenden Küche liegt, denn der hier zelebrierten „Hochglanzküche“, die ab und an ein wenig ins Beliebige abgleitet und der es zuweilen an gewissen Ecken und Kanten mangelt, wünscht man teilweise noch mehr eigenständige Substanz bzw. Persönlichkeit." (Veröffentlicht im November 2023)
Kulinarische Hotspots in Nordrhein-Westfalen
In keinem anderen Bundesland haben es so viele Städte in die Top10 geschafft, das heißt hier ist gute Küche mehr als anderswo, nicht nur ein Thema der ländlichen Gegenden. Auch in Nordrhein-Westfalen zeigt sich, dass das breite kulinarische Qualitätsspektrum gute Plätze in der Regionen-Rangliste ermöglicht.
| Rang Bundesland | Rang Deutschland | Stadt oder Kreis | |
|---|---|---|---|
| 1 | 22 (+) | Stadt Düsseldorf | Zur Regional-Rangliste |
| 2 | 52 (+) | Rheinisch-Bergischer-Kreis | Zur Regional-Rangliste |
| 3 | 58 (-) | Stadt Münster | Zur Regional-Rangliste |
| 4 | 74 (-) | Stadt Köln | Zur Regional-Rangliste |
| 5 | 79 (+) | Stadt Bonn | Zur Regional-Rangliste |
| 6 | 81 (+) | Stadt Essen | Zur Regional-Rangliste |
| 7 | 103 (=) | Hochsauerlandkreis | Zur Regional-Rangliste |
| 8 | 131 (+) | Ennepe-Ruhr-Kreis | Zur Regional-Rangliste |
| 9 | 134 (-) | Kreis Coesfeld | Zur Regional-Rangliste |
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Aktuelle Nachrichten über Restaurants in Nordrhein-Westfalen
Empfang
Deutsch-französisches Dinner im Vendôme
Dennis Kuckuck gestaltete Menü für Präsident Macron und Bundeskanzler Merz
Restaurant-Kritik
KLUTH, Köln
„In ihrer Küche spielt Gemüse eine mindestens gleichberechtigte Rolle neben Fisch und Fleisch.“
Podcast
Die neuen Sterneköche im Interview
Stimmen von der Michelin-Gala 2026 – über neue Sterne, große Gefühle und die deutsche Spitzengastronomie in Bewegung.
Personalie
Neustart im BOK in Münster
Laurin Kux verlässt das Sternerestaurant – bisheriger Sous Chef Johannes Kemper übernimmt
Weiterentwicklung
Daniel Gottschlich plant neues Restaurantkonzept
Konzept soll international sein und neben dem Ox&Klee entstehen
Rückblick
Ein Jahr Hotel Diepeschrather Mühle
Große Happy-Birthday-Küchenparty „Nelson Müller & Friends“:
Wettbewerb
Teko by Lange Rodriguez im „Copa Jerez“-Finale
Hans und Chantal Lange Rodriguez aus Essen gewinnen das nationale Finale
Wettbewerb
Finalisten für den „Koch des Jahres“ stehen fest
Emotionaler Sieg beim Halbfinale in der Allianz Arena
Wettbewerb
Svea Marie Kropp gewinnt Achenbach-Preis
Entscheidung im Finale des renommierten Nachwuchswettbewerbs
Podcast
Interview mit Elisabeth Morel - Cœur d'Artichaut
Inhaberin und Geschäftsführerin des Zwei-Sterne-Restaurants in Münster über den Balanceakt zwischen Familie und Fine Dining
Welt-Treffen
JRE wählen Frédéric Morel zum Koch des Jahres
500 kulinarische Vordenker setzen Impuls für die Zukunft der Gastronomie
Restaurant-Kritik
Phaedra, Köln
“Das „phaedra“ ist eines dieser Restaurants, das man eigentlich viel häufiger besuchen sollte."
Gourmet-Club
Club-Treffen im LA VIE by thomas bühner Düsseldorf
Es sind noch Plätze frei! Treffen am 02.10.2026
Personalie
Nelson Müller verstärkt Team der Schote
Neuer Küchenchef und neue Restaurantleiterin in dem Gourmetrestaurant in Bergisch Gladbach
Menüpräsentation
Pottkind wird 30 Tage lang vegetarisch
Kölner Restaurant will im April ohne Fisch und Fleisch sternewürdig sein
Restaurant-Kritik
Zur Post, Odenthal
„Sie interpretieren diese Klassik auf höchst schmackhafte und moderne Weise.“
Renovierung
Fine Dining lebt im Coeur d'Artichaut
Neu gestalteter Küchenbereich mit Chefstable im Münsterschen Zwei-Sterne-Restaurant
Positionierung
Daniel Gottschlich erklärt Fine Dining für tot
Kölner Zwei-Sterne-Restaurant Ox&Klee will Erlebnis statt Etikette mit unverhandelbarem Qualitätsanspruch bieten
Restaurant-Kritik
Setzkasten, Düsseldorf
„Unserer Meinung nach hat das Restaurant seinen Stern verdient zurückbekommen!“
Restaurant-Kritik
Haus Stemberg, Velbert
„Es ist alles so wie immer. Immer einen Ausflug wert und immer eine sichere Bank.“
Personalie
Neuer Sommelier in der Hofstube Deimann
Christian Soltys erweitert das Getränkebegleitungs-Angebot des Sternerestaurants
Restaurant-Kritik
Yunico, Bonn
„Das war durchweg hochklassig, was uns im Rahmen dieses Omakase-Menüs serviert wurde.“
Podcast
Interview mit Jürgen Kettner, Kettner's Kamota
Innovative Alpenküche mit Leichtigkeit: Einblicke ins Kettner's Kamota
Abschied
Dortmunder Sternerestaurant The Stage schließt
Michael Dyllongs Restaurant hat noch bis Ende März 2026 geöffnet
Gourmet-Club
Vorschau: Menüs und Reisen 2026
Unterwegs mit dem Gourmet-Club zu den besten Restaurants in Deutschland, Frankreich, Belgien, Dänemark und Schweden
Falstaff 2026
Daniel Gottschlich und Maria Groß ausgezeichnet
Restaurant-Guide ehrt sie als Köche des Jahres – Ehrungen in zehn weiteren Kategorien
Jeunes Restaurateurs Deutschland
„Neue Impulse und gelebte Gemeinschaft“
JRE nehmen neues Mitglied auf
Restaurant-Kritik
Brasserie Marie, Köln
„Die akkurate Zubereitung hebt die Qualität deutlich über Standard.“
Neueröffnung
Kluth: Fine Dining trifft Market Garden
Hannes Radeck und Kevin Rademacker haben Restaurant eröffnet
Personalie
Filip Czmok wechselt nach Bad Münstereifel
Neue Position in der Küchenleitung im Boutique Hotel Marielle
Juiläum
15 Jahre Ox&Klee
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der kulinarischen Vision von Daniel Gottschlich
Personalie
Joachim Wissler übergibt Vendôme-Leitung
Dennis Kuckuck wird neuer Küchenchef – Neue Aufgabe für Joachim Wissler in der Althoff-Gruppe
Relaunch
Clostermanns Le Gourmet bekommt neues Konzept
Ende Oktober soll das Bonner Sternerestaurant unter neuem Namen wiedereröffnen
Personalie
Neuer Küchenchef im AMERON Bonn Hotel Königshof
Philipp Lange ist künftig für das Ristorante Oliveto verantwortlich
Restaurant-Kritik
La Société, Köln
„Leon Hofmockel bietet mittags Gerichte an, die deutlich erkennbar Anspruch zeigen“
Restaurant-Kritik
Kettner's Kamota, Essen
„Traditionelle, rustikale Gerichte werden handwerklich perfekt zubereitet und geschmacklich modernisiert – und zwar so, dass der Soulfood-Charakter nicht verloren geht.“
Auszeichnung
Julia Komp erhält Macherinnen-Award
Kölner Sterneköchin vom Kölner Business-Netzwerk für Frauen ausgezeichnet
Events in Restaurants in Nordrhein-Westfalen
Club-Treffen
Juli 2026: Vendôme**, Bergisch Gladbach
am Donnerstag (!), 9. Juli 2026 – Reservierung und Fragen bitte an club@restaurant-ranglisten.de
4-Hands-Dinner
Gastkoch im LA VIE: Juan Amador
Sein Restaurant 'Amador' in Wien ist seit 2019 als erstes österreichisches Haus überhaupt mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet
Event
„Mühlen-Hideaway“ mit Julia Komp & Nelson Müller
Die Sterneköchin ist mit ihrer Sahila-Crew zu Gast bei Nelson Müller in der Diepeschrather Mühle in Bergisch Gladbach
4-Hands-Dinner
Gastkoch im LA VIE: Nick Bril
Der Abend ist zugleich Teil des Kunstprojekts „Farbgenuss“ von Kai Weidner, der die Gerichte live in der Küche fotografisch dokumentiert
Club-Treffen
Oktober 2026: La Vie by Thomas Bühner
am 2. Oktober 2026 – Reservierung und Fragen bitte an club@restaurant-ranglisten.de
Event-Reihe
„Althoff 6 Hands Series“
Exklusive Dinner-Trilogie mit Niclas Nußbaumer, Cornelia Fischer und Dennis Kuckuck